FAQ zum SSW

Die am häufigsten gestellten Fragen an den SSW

Der SSW

?Wofür steht die Abkürzung SSW?

SSW heißt "Südschleswigscher Wählerverband". Südschleswig ist der Teil des alten dänischen Herzogtums Schleswig, der zwischen dem Fluss Eider und der deutsch-dänischen Grenze liegt.

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Der SSW und die Minderheiten

?Warum setzt sich der SSW für die dänischen Minderheit und die Friesen ein?

Der SSW wurde 1948 als politische Vertretung der dänischen Minderheit und der nationalen Friesen gegründet. Mehr Informationen finden sie unter Geschichte.

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?Sind im SSW nur dänische Staatsbürger?

Die dänische Minderheit besteht aus Menschen, die seit Generationen in der Region leben oder sich später der Minderheit angeschlossen haben. Die meisten von ihnen haben deshalb einen deutschen Pass.

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?Wie viele Mitglieder haben die dänische und die friesische Minderheit?

Das Land Schleswig-Holstein geht offiziell davon aus, dass rund 50.000 Personen der dänischen Minderheit angehören und ungefähr ebenso viele Friesen in Schleswig-Holstein leben. 

Die Bonn-Kopenhagener Erklärungen von 1955 sehen aber ausdrücklich vor, dass keine Behörde prüfen darf, ob man dänisch oder deutsch ist. Dadurch sichern diese Vereinbarungen, dass niemand wegen seiner Zugehörigkeit zu einer Minderheit diskriminiert werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine genauen Zahlen.

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?Was macht der SSW für die Minderheiten?

Der SSW setzt sich dafür ein, dass die Minderheiten im Land finanziell, sozial und kulturell gleich gestellt werden. Dies umfasst, dass die Kindergärten, Schulen, Bibliotheken, Vereine usw. der Minderheiten mit den öffentlichen Einrichtungen gleichgestellt werden.

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Die Politik des SSW

? Wofür setzt sich der SSW ein?
  • Dass die Minderheiten im Land finanziell, sozial und kulturell gleich gestellt werden. 
  • Dass die Menschen hier Arbeit finden. Dafür muss der Norden strukturell weiter entwickelt werden.
  • Dass unsere Gesellschaft die Solidarität der Menschen wieder in den Mittelpunkt stellt. Da macht sich der dänische Hintergrund bemerkbar, der die Arbeitsmarkt-, Sozial- und Bildungspolitik des SSW prägt. Dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in konkreten Fragen deutlich verbessert wird.

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?Weshalb setzt sich der SSW besonders für den Norden Schleswig-Holsteins ein?

Weil hier die Mitglieder in der dänischen Minderheit und der Friesen leben. Eine umfassende Politik für diese Menschen bedeutet auch, dass alle Menschen hier ein gutes Leben führen können und hier Arbeit finden.

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Der SSW und die Wahlen

? Wo kann man den SSW wählen?

Bei Landtagswahlen kann der SSW in ganz Schleswig-Holstein mit der Zweitstimme gewählt werden. Diese Stimme ist entscheidend für die Mehrheitsverhältnisse im Landesparlament.

Im nördlichen Landesteil stellt der SSW auch Direktkandidatinnen und Direktkandidaten auf. Dort kann er mit Erst- und Zweitstimme gewählt werden.

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?Warum ist der SSW von der 5 %-Hürde befreit?

Die Partei der dänischen Minderheit ist seit 1955 von der Sperrklausel befreit, um der Minderheit eine Vertretung im Landesparlament zu sichern. Diese Ausnahme gilt auch für Bundestagswahlen.

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?Ist der SSW immer im Parlament vertreten, egal wie die Wahl ausgeht?

Nein, der SSW ist zwar von der 5%-Hürde befreit, er muss aber für ein Mandat mindestens so viele Stimmen bekommen, wie bei der Stimmenauszählung für ein Landtagsmandat nötig sind. Bei "normaler" Wahlbeteiligung sind dies etwas über 20.000 Stimmen. 

Die Befreiung von der Sperrklausel gilt auch bei Bundestagswahlen.

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?Welche Rechte hat der SSW im Landtag?

Um im Landesparlament eine Fraktion zu bilden, benötigt man mindestens vier Abgeordnete. Die drei Abgeordneten des SSW haben aber die Rechte einer Fraktion. Damit hat der SSW die gleichen parlamentarischen Instrumente zur Verfügung, wie die anderen Parteien.

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