SSW fordert schnelle Hilfe für die Schlei

257 10.12.2018 15:13

Mit einem Änderungsantrag zum Haushaltsentwurf der Landesregierung fordert der SSW eine deutliche Erhöhung der geplanten Landesmittel für die Reinigung der Schlei und phosphatbelasteter Gebiete - von 350.000 auf 5,35 Mio. Euro. Hierzu erklärt der Vorsitzende und haushaltspolitische Sprecher des SSW im Landtag, Lars Harms:

Die Verunreinigung der Schlei wird zunehmend zum Risiko. Für Mensch, Tier und Flora einerseits. Und für Fischerei, Landwirtschaft und den Tourismus andererseits. Die Kerze brennt von beiden Seiten. 
So begrüßenswert es ist, dass auch die Landesregierung Handlungsbedarf sieht und 350.000 Euro zur Reinigung der Schlei in den Haushalt eingestellt hat: Das Geld werden vorn und hinten nicht reichen, um die Probleme in den Griff zu bekommen. Laut einem Gutachten des Kreises Schleswig-Flensburg  und der Anliegerkommunen wären mindestens 5 Mio. Euro jährlich nötig, um, die Schlei zu retten. Und die Zeit drängt! 

Deshalb liegt der Landesregierung ein Änderungsantrag des SSW auf dem Tisch, in dem wir fordern, die Mittel für die Reinigung der Schlei um 5 Mio. Euro auf insgesamt 5,35 Mio. Euro aufzustocken, damit die notwendigen Baggermaßnahmen zügig beginnen können. 
Die gesamte Schleiregion blickt mit Spannung auf die Haushaltsberatungen am Mittwoch. Dann wird sich zeigen, ob Jamaika bereit ist, überlebenswichtige Maßnahmen für die Schlei zu ergreifen oder es bei einem kleinen Pflaster belässt.