Kreis Rendsburg-Eckernförde auf dem richtigen Weg zu mehr Jugendbeteiligung!

25.06.2019 12:44

Gemeinsame Pressemitteilung der Fraktionen von SSW, FDP und Die LINKE im Kreistag Rendsburg-Eckernförde zur Veröffentlichung des Konzeptes „Beteiligung von Kindern und Jugendlichen“

Auf Einladung des SSW fand am 19.06 in Büdelsdorf ein Treffen mit einigen interessierten Jugendlichen und Vertretern aus den Fraktionen von SSW, FDP und Die LINKE statt. In der Gesprächsrunde wurde deutlich, dass die Jugend im Kreis Rendsburg-Eckernförde sich mehr Beteiligung an politischen Entscheidungsprozessen wünscht und das alle sich darüber freuen, dass jetzt mit der Erarbeitung eines Konzeptes zur „Beteiligung von Kindern und Jugendlichen“ im Kuratorium für Jugendarbeit im Kreis begonnen worden ist. Allerdings wurde auch festgestellt, dass aus den jetzigen Diskussionen nur dann etwas Langfristiges entsteht, wenn die Kommunal- und Kreispolitik Ressourcen zur Verfügung stellt, um eine ernsthafte Form der Mitbestimmung zu ermöglichen.
Bei dem Treffen wurde auch über Herausforderungen geredet, welche sich ergeben können, wenn junge Leute sich politisch engagieren. Elias Arp, Schülervertreter der Heinrich-Heine Schule in Büdelsdorf wies auf die schwierige Vereinbarkeit von Ehrenamt und Schule hin, sowie die oftmals fehlende Mobilität der Jugendlichen im gesamten Kreisgebiet. Hierzu erklärte das bürgerliche Mitglied der FDP-Fraktion Dr. Jan Traulsen: „Damit die Mobilität zu keiner Herausforderung wird, ist es wichtig, dass die Jugend an der Planung aktiv beteiligt wird. Die Jugendlichen sind es, die wissen welche alternativen Kommunikationsformen es gibt und genutzt werden können, zum Beispiel ortsunabhängige Sitzungen über Skype.“ Dass die Jugend an der weiteren Planung teilnimmt, hält auch die Fraktionsvorsitzende der LINKEN Doris Mittelbach für sehr wichtig: „Wenn nicht die Jugendlichen selbst über die Struktur mitentscheiden, wird es zu keiner langfristigen Lösung kommen die eine bessere Jugendbeteiligung garantiert.“
Der Vorsitzende der SSW Kreis-Fraktion Dr. Michael Schunck erklärte: „Ein Kreisjugendbeirat darf kein Ort sein wo Parteipolitik gemacht wird, hier muss Überparteilichkeit gelten und alle Jugendlichen sollten willkommen sein, egal ob Parteimitglied oder nicht“.
Abschließend einigte man sich darauf seine Kräfte zu bündeln, damit die Vertreter aller Parteien im Kreiswerden sich dafür einsetzen, dass die interessierten Jugendlichen an der weiteren Planung für einen Jugendkreisbeirat beteiligt werden.

SSW-Fraktion im Kreistag Rendsburg-Eckernförde

FDP-Fraktion im Kreistag Rendsburg-Eckernförde

Die LINKE-Fraktion im Kreistag Rendsburg-Eckernförde