Katrin Möller: Andresens Kritik ist nicht gerechtfertigt

FL13 03.03.2016 12:06

SSW-Kreisvorsitzende steht zu Ratsbeschluss

Zur Kritik von Rasmus Andresen, MdL, am aus seiner Sicht überflüssigen Polizeieinsatz im Rathaus anlässlich der Hauptausschusssitzung sagt Katrin Möller, SSW-Kreisvorsitzende: „Meine Ratskollegen haben die Situation im und um das Rathaus herum als außergewöhnlich und belastend erlebt. Sie schätzten die Anwesenheit der Polizei als Unterstützung und Sicherung ihrer Arbeit. Rasmus Andresen war an diesem Abend gar nicht dabei, meint aber, trotzdem ein Urteil fällen zu können. Wir haben einen Ratsbeschluss, der im Hauptausschuss Bestand hatte, und der am nächsten Tag umgesetzt wurde. Leider gingen der Sitzung beunruhigende Wortmeldungen voraus, so dass ein Polizeieinsatz im Rathaus nötig wurde.“ 

Möller ist mit den Äußerungen Andresens zur Räumung der Harniskaispitze nicht einverstanden: „Offenbar passt dem grünen Landtagsabgeordneten Andresen der Ratsbeschluss zur Räumung des Harniskais nicht. Das ist sein gutes Recht. Aber die Räumung war weder unnötig, wie Andresen über Facebook verbreitet, noch die Schuld des Oberbürgermeisters, sondern logische Konsequenz eines Ratsbeschlusses. Die Polizei hat mit erheblichen personellen Mitteln eine Eskalation am Tag der Räumung im Keim ersticken können.“

Nach der Räumung geht es um die Nutzung der Harniskaispitze: „Der SSW hat bereits vor geraumer Zeit vorgeschlagen, einen Bürgerpark anzulegen. Inzwischen liegen weitere Vorschläge vor.“ Dem entgegen stehen einige Unbelehrbare, die sich mit der öffentlichen Nutzung des Geländes nicht abfinden wollen: „Nachts werden Hassparolen in der Stadt gesprüht, zuletzt an der Dansk Centralbibliotek. Das ist beunruhigend und sollte nicht weiter angefeuert werden.“