Masterplan Mobilität in der ersten Phase

FL19-17 16.02.2017 09:22

Glenn Dierking: Bürgerinnen und Bürger sind Experten in Sachen Verkehr!

Vor fast genau einer Jahr beschloss der Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung (SUPA) im Rahmen eines Gesamtverkehrskonzeptes der Stadt einen Masterplan Mobilität erstellen zu lassen. Dazu SSW-Ratsherr Glenn Dierking: „Wir haben in Flensburg Nadelöhre im fließenden Verkehr, zu wenig Parkplätze für Anwohner, Lücken im Radwegenetz und Probleme im Busverkehr. Wir können das nicht alles auf einmal verbessern. Darum benötigen wir zunächst eine Entscheidung, wie sich Flensburg zukünftig entwickeln soll. Das soll im Rahmen eines so genannten Masterplans Mobilität passieren, der von externen Experten auf Grundlage der aktuellen Verkehre erarbeitet werden soll.“

Nach einigen Verzögerungen nähert sich die Phase der Umsetzung. Morgen (17. Februar) läuft die Bewerbungsfrist für die Ingenieursbüros ab. Dierking: „Der nächste Schritt wird die Auswahl des besten Konzeptes sein. Ich warne allerdings davor, die Auswahl allzu sehr auf einzelne Projektschnipsel zu fokussieren wie den Umbau des Südermarktes oder die Überplanung der Schiffbrücke. Im Interesse der Flensburgerinnen und Flensburger und unserer Gäste kommt es vor allem auf die bessere Vernetzung an. Wie kommt man am besten zum Bahnhof? Wie lässt sich die Situation der Pendler verbessern? Das sind Fragen, auf die der Masterplan Antworten geben sollte. Darum ist zwingend nötig, die Flensburgerinnen und Flensburger frühzeitig in den Prozess einzubinden. Schließlich sind sie Experten in Sachen Verkehr und wissen, wo es nicht gut läuft. Ebenso ist die Ratsversammlung frühzeitig einzubinden; und zwar bevor sich die Masterplaner auf ein Szenario einschießen. Ich freue mich auf eine engagierte Diskussion darüber, wie man in Flensburg in zehn oder zwanzig Jahren von Mürwik in die Marienhölzung kommen wird, wo die Krankenschwestern der Diako parken und wie die Kinder am besten zur Schule kommen.“