SSW-U: Gewalt ist nicht unsere Sprache

20.09.2017 11:04

Zur Pressemitteilung der AfD, wonach ein Vertreter der Jungen Alternative im Anschluss an unsere gestrige Veranstaltung im Flensborghus körperlicher Gewalt durch unbekannte ausgesetzt gewesen sein soll, erklärt der Landesvorsitzende des SSW-Ungdom, Christopher Andresen:

Der SSW-U lehnt physische Gewalt konsequent ab – durch wen oder gegen wen auch immer. Wir führen die Auseinandersetzung im Austausch von Argumenten und lassen dabei jeden zu Wort kommen. Deshalb haben wir auch alle Jugendparteien, deren Mutterpartei eine Chance auf den Einzug in den Bundestag hat, zu unserer gestrigen Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl eingeladen. Auch die Junge Alternative. 

Es war eine offene Veranstaltung, zu der u.a. über Facebook eingeladen wurde. Entsprechend haben nicht nur Mitglieder von SSW-Ungdom an dieser teilgenommen, sondern ein breiter Querschnitt der jugendlichen Bevölkerung. Die Debatte verlief konstruktiv und friedlich. 

Was genau sich nach der Veranstaltung auf dem Parkplatz abgespielt hat, ist für uns nicht abschließend nachvollziehbar. Wir vertrauen darauf, dass es unserer Polizei gelingen wird, den Vorfall zu erhellen. 

Dem beteiligten Vertreter der Jungen Alternative wünschen wir gute Genesung. 

Christopher Andresen, 

SSWUngdom Landesvorsitzender