SSW: „Verknüpfung von Grundstückverkauf Fahrensodde 16 und der Unterstützung der DLRG ist schlechtes Signal“

25.04.2016 12:13

Auf der Tagesordnung des Finanzausschusses stand der Verkauf des Grundstücks Fahrensodde 16, an die Segler Vereinigung Flensburg. Der SSW schlug vor, an beide Segelsportvereine zu verkaufen, die dort Segelsport betreiben, also nicht nur an die Segler-Vereinigung e.V., sondern auch an den Flensborg Yacht Club und zu diesem Zweck Verhandlungen aufzunehmen.

Martin Lorenzen, SSW-Mitglied im Finanzausschuss: „Die Vereine möchte umfangreich sanieren, unter anderem das Dach der Bootshalle und die Vereinsheime, doch die Banken winken ab. Solange das Gelände nicht den Vereinen gehört, gibt es keine vernünftigen Kredite. Das ist ein unhaltbarer Zustand“.

Der SSW schlug außerdem ein Rückkaufrecht für die Stadt vor, sollten eines Tages die Vereine ihre Tätigkeit einstellen. Wichtig ist für den SSW, dass es sich beim Verkauf des Grundstücks um gemeinnützige Vereine handelt und nicht private Investoren. Für Privatinvestoren hält der SSW an seinen prinzipiellen Nein für Grundstückverkäufe am Wasser fest. Beide Vorschläge wurden gegen die Stimmen von WIF und Linke angenommen.

Scheinbar will die Große Flensburger Koalition aus CDU, SPD und Grünen den Erlös des Grundstücksverkaufs für die DLRG verwenden. Diese Umverteilung ist völlig unüblich.“ Lorenzen fragt: „Hat die Große Flensburger Koalition einen Plan, oder tut sie nur so? Wird die Stadt in Zukunft immer dann Grundstücke verkaufen, wenn sie ihre Politik finanzieren will? Wir unterstützen auch die DLRG. Aber die Verknüpfung von Grundstückverkauf und Unterstützung der maroden DLRG-Gebäude ist ein schlechtes Signal.“