Treffen SSW mit Alsen-Fünen-Brücken Komitee in Flensburg

FL44 04.11.2016 17:01

Glenn Dierking: „Unserer Region kann dieser Schubs gut tun.“

Flensburg ist das Zentrum einer dynamischen Region. Durch eine direkte Anbindung der dänischen Insel Fünen und dessen Hauptorts Odense könnte diese Entwicklung weiter beschleunigt werden, weil sich damit die Wegezeiten erheblich verkürzen. 

SSW-Ratsherr Glenn Dierking. „Was wir zurzeit haben, ist eine Fähre. Was wir haben könnten, ist eine Brücke, die schätzungsweise 20.000 Fahrzeuge täglich nutzen könnten.“ Diskutiert wird dieses Projekt vor allem in Dänemark. Dort gibt es auch ein Bürgerkomitee, das sich dem Thema verschrieben hat.

Dessen Vorsitzender, Mogens Nielsen, und sein Vorstandskollege Erling Lundskaad aus Sonderburg, kamen nach Flensburg, um die Flensburger SSW-Ratsfraktion und die SSW-Landtagsfraktion über den Stand der Bemühungen zu informieren. Dierking: „Die großen Firmen in der Region, wie Linak, Ecco oder Danfoss, begrüßen durchweg die Brückenpläne. Allerdings sehe ich das Vorhaben vor allem unter der Perspektive regionaler Entwicklung. Sonderburg, Aabenraa und Flensburg arbeiten gut zusammen. Dieses neue Dreieck bildet das Rückgrat der regionalen Entwicklung. Die steigenden Pendlerzahlen von Deutschland nach Dänemark belegen dies eindrücklich. Eine direkte Anbindung Fünens und Sjællands an Sønderborg und daran die Anbindung Flensburg über die neue Sønderborg-Autobahn ist eine direkte Standortverbesserung für alle. Unserer Region kann dieser Schubs gut tun.“

Bild: Glenn Dierking, Mogens Nielsen und Erlings Lundskaad (v.l.n.r.) in FlensborgHus