Lea Koppelmann: Stadtbahn bis nach Schilksee ist ein Muss

15.05.2015 18:27

Zu den Plänen der Stadt Kiel, weiter auf die Schiene als zukunftsweisenden Verkehrsträger im Öffentlichen Personennahverkehr zu setzen, erklärt Lea Koppelmann, für den SSW stimmberechtigtes Mitglied im Ortsbeirat Friedrichsort und Vorstandsmitglied des SSW-Ortsverbandes Pries/Klausdorf:

Lea Koppelmann„Ich begrüße den Vorstoß unseres Oberbürgermeisters, Dr. Ulf Kämpfer, auch weiterhin auf die Schiene als wichtigen Träger des Öffentlichen Personennahverkehrs zu setzen, ausdrücklich. Die Schiene ist das derzeit effizienteste und nicht zuletzt am nachhaltigsten nutzbare Verkehrsmittel, das wir haben. Einer Stadtbahn wird der SSW in Friedrichsort auf jeden Fall zustimmen. Doch gehen wir davon aus, dass gerade vor dem Hintergrund der laufenden Olympiabewerbung, die Endhaltestelle nur Schilksee heißen kann.

Olympia 2024 wird die Bewältigung ganz anderer Massenverkehrsströme erfordern als dies 1972 der Fall war. Wir werden kaum einer Lösung zustimmen, die uns für ein autobahnähnliches Konstrukt erst eine Schneise der Verwüstung durch Holtenau, Friedrichsort, Schilksee und die Lebensqualität der Menschen dort schlagen. Was wir brauchen, ist eine nachhaltige Lösung, die selbst dann noch Bestand haben wird, wenn sich der ölgetriebene Individualverkehr überlebt. Nur eine Stadtbahn kann dies leisten. Sie kann über den Norden der Stadt hinaus sogar ganz Jernved, wie der Dänische Wohld auf Dänisch heißt, bis nach Eckernförde hin anbinden. Ich erwarte von der Fraktion des SSW im Rat der Stadt Kiel, dass sie uns in dieser Hinsicht unterstützt. “