Arthur Christiansen leitet heiße Phase des Stichwahlkampfes ein

08.10.2013 20:28

Der gemeinsame Kandidat von SPD, SSW und Bündnis 90/ DIE GRÜNEN, Handewitts parteiloser Bürgermeister Arthur Christiansen, hat die heiße Phase des Stichwahlkampfes zur Bürgermeisterwahl eingeleitet. Dieses geht aus der gemeinsamen Pressemitteilung hervor.

Die vergangene Woche stand ganz im Zeichen der Interkulturellen Wochen.
Arthur Christiansen besuchte in Friedrichsberg Veranstaltungen von Amnesty International, der Ahmadiyya-Muslim-Jamaat-Gemeinde und die offene Moschee der Türkisch-Islamischen Gemeinde.
"Mir war wichtig, die vielfältigen interkulturellen Aspekte der Kreisstadt kennenzulernen", so der Bürgermeisterkandidat.
Nun steht das Abarbeiten weiterer wichtiger Punkte auf dem Programm. Diese sind, wie bereits in den früheren Informationsrunden vorgetragen, die Gespräche mit den kommunalen Nachbarn, die Jugendarbeit und die Kommunikation mit der Bevölkerung.
"Ich werde den Schleswiger Bürgerinnen und Bürgern die deutlichen Unterschiede zwischen den Kandidaten aufzeigen", so Christiansen. 
"Vor allem die Gespräche mit den Nachbarbürgermeistern sind mir jetzt wichtig", so Christiansen, der sich darüber sehr erfreut zeigt, dass trotz der Herbstferien mit Nübel, Schaalby, Dannewerk und Busdorf gleich vier Nachbargemeinden das Gesprächsangebot angenommen haben. Diese Arbeitsgespräche sind überwiegend besetzt mit den gesamten Fraktionsspitzen der Nachbarkommune.
"Es zeigt mir, dass es mit der Einbeziehung der Nachbarschaft bisher nicht zum besten stand", so Christiansen, der damit nicht nur auf den amtierenden Bürgermeister, sondern auch auf den seinerzeitigen stellvertretenden Bürgermeister verweist, der jetzt sein Gegenkandidat im Stichwahlkampf ist.
"Hier wird es höchste Zeit, dass eine Zusammenarbeit auf gleicher Augenhöhe geschieht, frischer Wind in das Rathaus einzieht und die Nachbarn mit ihren Sorgen und Wünschen ernst genommen werden. Nur gemeinsam sind wir in der Region stark. Ich weiß wovon ich rede", so Handewitts hauptamtlicher Verwaltungschef, der ähnliche Arbeitstreffen aus der Flensburger Region kennt.  

Genauso bedeutend ist die Gesprächsrunde mit den Jugendlichen aus den Schüler-vertretungen, der politischen und verbandsgebundenen Jugend sowie den jungen Menschen aus dem Freien Kultur- und Kommunikationszentrum (FKKZ). „Jugendbeteiligung – wie es anders geht“ steht dabei auf dem Motto, welches in einer nichtöffentlichen Veranstaltung durchgeführt wird.
"Ich habe bewusst auf Presse verzichtet und auch nicht Jugendwähler explizit angeschrieben, damit bei den  jungen Menschen nicht der Eindruck entsteht, hier wird auf billige Weise Stimmenfang gemacht. Vielmehr wird der ernsthafte Versuch unternommen, die Anliegen der Schleswiger Jugend aufzugreifen und mit ihnen gemeinsam zu erarbeiten, wie eine echte Jugendbeteiligung in Schleswig dauerhaft funktionieren kann", so Christiansen, der viele Jahre selbst in der Jugendverbandsarbeit tätig war. 
"Schließlich werde ich an den beiden letzten Wochenenden selbstverständlich am Wochenmarkt und in der Ladenstraße präsent sein und viele Haustürgespräche führen. Ich werde noch einmal deutlich machen, dass ich als Amtsinhaber seit 10 Jahren über entsprechende Erfahrungen verfüge. Verstöße gegen das Vergaberecht bei öffentlichen Ausschreibungen zum Beispiel wird es mit mir nicht geben", so Arthur Christiansen.
"Wer in Schleswig frischen Wind von außen haben möchte, ohne parteipolitische Abhängigkeit und ohne Altlasten, der muss von seinem Recht Gebrauch machen zur Wahl zu gehen", so Christiansen weiter.
Dafür ist übrigens laut Mitteilung aus dem Rathaus der Wahlschein nicht unbedingt erforderlich. Wer im Wählerverzeichnis eingetragen ist, kann mit seinem Personalausweis ins Wahllokal gehen und wählen.
"Insofern bitte ich die Schleswigerinnen und Schleswiger zur Wahl zu gehen. Am 20. Oktober geht es letztlich um das höchste Amt in dieser Stadt und das darf nicht wenigen Wählerinnen und Wählern überlassen bleiben".