Politiker in Handewitt halten an Aufwandsentschädigung fest

08.08.2013 09:08

Nur die SSW-Vertreter waren bereit, auch selbst einen Beitrag zur Konsolidierung des Haushalts beizutragen.

Die Haushaltslage der Gemeinde Handewitt ist angespannt, und es bedarf einiger Kürzungen, um die Finanzen wieder ins Lot zu bringen. 

Vor diesem Hintergrund hatte der SSW einen Antrag in den Gemeinderat eingebracht, der die Kürzung der Aufwandsentschädigungen für Kommunalpolitiker vorsah. Auf diese Weise könnten die Kommunalpolitiker bei der Konsolidierung des Haushalts mit gutem Beispiel voran gehen - so wäre manch folgende Maßnahme in anderen Bereichen für die Bürger eher vermittelbar. 

Mit dieser Meinung stand der SSW allerdings allein. Alle anderen Parteien signalisierten, dass sie den Vorschlag nicht mittragen würden, und so zog der SSW seinen Antrag wieder zurück. 

Die Handewitter Gemeindevertreter erhalten zurzeit pauschal 109 Euro im Monat für ihre ehrenamtliche Tätigkeit.