JU-Beschwerden doch politisch motiviert?

14.05.2013 11:10

Hätte der SSW die CDU unterstützt, wären Mitglieder der Jungen Union "wahrscheinlich nicht" vor das Verfassungsgericht gezogen, räumt der stellvertretende Vorsitzende der JU, Tobias Loose, ein.

Die Junge Union (JU) hat stets betont, die von mehreren ihrer Mitglieder getragene Wahlprüfungsbeschwerde gegen den SSW ziele ausschließlich auf den Grundsatz der gleichen Wahl ab. 

Eine Aussage des stellvertretende JU-Vorsitzenden Tobias Loose, lässt jedoch erhebliche Zweifel an dieser Darstellung aufkommen. 

Ob die JU-Mitglieder auch geklagt hätten, wenn der SSW bei der Landtagswahl die CDU unterstützt hätte, wurde Loose kürzlich auf einer Podiumsdiskussion in Flensburg gefragt.  "Wahrscheinlich nicht", erklärte der aus dem Hamburger Umland stammende Jung-Unionist. 

Tobias Loose dementierte zwar im späteren Diskussionsverlauf, eine solche Aussage gemacht zu haben. Folgender Videoausschnitt dürfte allerdings jeden Zweifel ausräumen: 

ZUM VIDEO