Neues Programm: SSW fit für 2000

13.02.1999 15:28

Auf dem außerordentlichen Landesparteitag des SSW in Flensburg, sagte die Vorsitzende des SSW im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Anke Spoorendonk, in ihrem Redebeitrag unter anderem:

"Mit der Verabschiedung des neuen Rahmenprogramms geht der SSW gestärkt in den Wahlkampf und ist somit fit für das Wahljahr 2000. Im Programmentwurf wird die Stellung des SSW als Partei der dänischen Minderheit, als Partei der nationalen Friesen und als Partei, die sich für den Landesteil Schleswig einsetzt, klar unterstrichen. Gleichzeitig wird unser eigenständiges Profil als sozial und nordisch orientierte Partei noch verdeutlicht. Daß der SSW sich am nordischen Vorbild orientiert, zeigt sich besonders in den Abschnitten des Rahmenprogramms zur Bildungs-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Auch in der Wirtschafts- und Energiepolitik setzt das neue Programm Akzente," so Spoorendonk.

In ihrer Rede setzte sich die SSW-Abgeordnete für die Aufnahme eines Passus in das Rahmenprogramm über die ungeteilte Schule nach nordischen Vorbild ein: "Vor dem Hintergrund des Verdrängungswettbewerb zwischen den Schularten sind die bildungspolitischen Vorstellungen des SSW eine klare Alternative. Es muß das Ziel der Politik sein, soziale Gerechtigkeit durch Bildung zu fördern. Eine ungeteilte Schule geht vom Kind und nicht vom Schulsystem aus. Unser Ziel muß weiterhin die ungeteilte Schule nach nordischen Vorbild sein."

Auch mit seiner Forderung nach der sozialen Verantwortung der Wirtschaft setze der SSW nach Auffassung von Anke Spoorendonk in seinem Programm zukunftsweisende Akzente: "Als regionale Partei hat der SSW en besondere Aufgabe die Unternehmen unserer Region an ihre soziale Verantwortung zu erinnern. Es geht darum, die Wirtschaft daran zu erinnern, daß die Unternehmen neben ihrem legitimen Ziel der Gewinnerwirtschaftung die soziale Verantwortung für die Gesellschaft als weiteres Ziel begreifen und in ihr Selbstverständnis integrieren"