Oberbürgermeister Simon Faber: Bahnentscheidung im SUPA voreilig, Kommentierung sachfremd

18.11.2016 13:58

Pressemitteilung von Freitag, 18. November 2016

Stadt Flensburg

 

Kommentierung im Flensburger Tageblatt vom 18.11.2016

Flensburg. Die Kommentierung der im Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung geführte Diskussion über das Bahngutachten und einen möglichen Grenzbahnhof verkennt sowohl die Chancen, die in der Etablierung eines solchen Bahnhofes als auch die Anstrengungen, die in dieser Sache bisher unternommen wurden. Insbesondere der Kommentar vom 18.11.2016 zeigt, dass der Autor in den 40 Jahren, in denen er das Thema begleitet hat, über eine oberflächliche Betrachtung nicht hinausgekommen ist. Die Kommentierung wäre sonst deutlich anders ausgefallen.

 

„Die Verbesserung der Bahnverbindung entlang der Jütlandroute mit einem attraktiven Halt in Flensburg habe ich bereits in meinem Oberbürgermeisterwahlkampf im Jahr 2010 zur Sprache gebracht. Das Thema zieht sich seit dem wie ein roter Faden durch meine Amtszeit“, verdeutlicht Oberbürgermeister Simon Faber die Wichtigkeit des Themas für die Stadt Flensburg.

 

Im Laufe der vergangenen Jahre wurden kontinuierlich Gespräche geführt um für das Thema zu sensibilisieren, das Gutachten und die darin enthaltenen Chancen zu bewerten und das weitere Verfahren zu besprechen. Neben mehreren Gesprächen mit den zuständigen Ministern wurden auch Gespräche mit Abgeordneten aus dem dänischen Folketing, dem Schleswig-Holsteinischen Landtag sowie dem Deutschen Bundestag geführt. Gesprochen wurde genauso mit den Verantwortlichen der DB AG, der DSB sowie NAH.SH wie auch mit den wichtigsten Städten auf der Strecke. Selbst die Deutsch-Dänische Verkehrskommission hat sich auf Betreiben der Stadt in das Thema eingebracht und es  in den Projektkatalog mit aufgenommen.

 

Ebenso wurden die erfolgreichen Verhandlungen über die Finanzierung des gemeinsamen Gutachtens vom Flensburger Oberbürgermeister geführt. „Welche Merkmale nach der Lesart des Flensburger Tageblatts erfüllt sein müssen, um eine Aufgabe als „Chefsache“ zu werten, erschließt sich mir nicht“, so Oberbürgermeister Simon Faber. „Was sich mir allerdings noch weniger erschließt ist, dass man die wichtige Diskussion zu einem Zeitpunkt für beendet erklärt, zu dem sich weder die DB Fernverkehr noch die DSB abschließend erklärt hat und zu dem es überhaupt keinen Bedarf für eine vorschnelle Festlegung gibt“, so Oberbürgermeister Simon Faber weiter.