Praktikanten mit Bildungsausschuss beim Lübeck Tag

07.10.2015 14:24

Ein kleiner Bericht unserer Praktikanten Ida Tode und Janne Brückner aus Lübeck

3D Drucker im Fraunhofer und mehr Geld für Bau an der Fachhochschule, das sind ein paar der Begriffe, die nach dem Lübeck Tag am 01.10.15 im Gedächtnis geblieben sind.

Der Tag begann um 9:30 an der Fachhochschule Lübeck mit einer Diskussionsrunde mit Dr. Muriel Kim Helbig, Präsidentin der FH Lübeck. Ihr ging es vor allem darum, Zuschüsse für neue Bauprojekte auf der derzeit noch grünen Wiese zu bekommen. Nach der Diskussionsrunde wurden dem Bildungsausschuss einzelne Räumlichkeiten der Fachhochschule vorgestellt.

Besonders beeindruckend waren die akustischen Labore, und hier vor allem der schalldichte Raum. Die Wände des Raumes sind mit Akustikschaumstoff ausgestattet und ermöglichen somit das Messen von einzelnen Schallwellen.

Zum anderen wurde auch der Schallraum gezeigt, der das Gegenstück zum schalldichten Raum ist. Hier wird durch die besondere Konstellation der Wände und individuell gewölbter Bleche möglichst viel Schall erzeugt.

Um 11:00 ging es weiter zum Fraunhofer Institut (EMB), wo zunächst durch einen kleinen Rundgang ein Einblick in die Arbeit des EMB ermöglicht wurde. Hierbei sorgte vor allem ein 3DDrucker für große Faszination im gesamten Ausschuss. Er ist in der Lage, eine Fahrradkette in einem Stück zu drucken, zusammenschrauben ist nicht nötig. Außerdem wurde dem Ausschuss ein laufender Versuch zur Beschleunigung der Wundheilung durch Stammzellen gezeigt. Darüber hinaus wurde die Aquakultur präsentiert, in der es um die kontrollierte Zucht von diversen Meereswesen ging.

Zu guter letzt wurde die Lübecker Universität in einem Vortrag des UniPräsidenten, Prof. Hendrik Lehnert vorgestellt. Anschließend standen ausgewählte Mitarbeiter der Universität für Fragen des Bildungsausschusses zur Verfügung.

Für uns als Praktikantinnen von Jette WaldingerThiering (SSW) war der Tag sehr spannend und lehrreich. Uns hat sehr erfreut, dass wir von allen mit offenen Armen empfangen wurden. Aufgefallen ist uns jedoch, dass erstaunlich viele der Auseinandersetzungen auf Geld zurückzuführen sind, welches wir nicht erwartet hätten.