Pressemitteilung · Kiel · 24.09.2024 Drogenkonsumraum Kiel: Ostufer nicht vergessen!

Zu den Fortschritten beim geplanten Drogenkonsumraum in der Nähe des Schützenparks erklärt der Fraktionsvorsitzende der SSW-Ratsfraktion Kiel, Ratsherr Marcel Schmidt:

„Es ist erfreulich, dass der erste Drogenkonsumraum in Schleswig-Holstein endlich Formen annimmt. Der geplante Standort am Schützenpark, der in die bestehende Drogenhilfe integriert werden soll, ist sinnvoll und wird helfen, neue Hotspots zu vermeiden. Besonders wichtig ist die enge Abstimmung mit Polizei und Ordnungsbehörden, um die Sicherheit im Umfeld zu gewährleisten. Die Berücksichtigung von Rauchkabinen für Drogeninhalation, die viele Suchtkranke bevorzugen, ist ebenfalls ein Fortschritt.

Allerdings darf das Ostufer in dieser Planung nicht vernachlässigt werden. Wir sehen einen deutlichen Bedarf in Gaarden, wo die Situation besonders dringend ist. Die Lage dort kann nicht länger ignoriert werden. Es ist wichtig, dass auch dort schnellstmöglich eine sichere Anlaufstelle für Suchtkranke geschaffen wird. Die SSW-Ratsfraktion beantragt deshalb, Mittel im Haushalt einzustellen, um die Einrichtung eines weiteren Drogenkonsumraums auch auf dem Ostufer zu ermöglichen. Für die Finanzierung des Drogenkonsumraums auf dem Westufer gibt es offensichtlich Überlegungen, die zwar nicht im Detail bekannt sind, aber so wie die Verwaltung sich äußert, ist das offenbar geklärt.

Der Drogenkonsumraum auf dem Westufer ist ein wichtiger und erfreulicher Schritt. Uns ist bewusst, dass dafür eine Menge Themen bewegt und eine noch größere Menge Fragen beantwortet werden mussten. Von daher ist es auch klar, dass es in der Sache einen hohen Abstimmungsaufwand gab. Da die grundsätzlichen Fragen geklärt sind, erwarten wir nun, dass die Stadt künftig schnell und entschlossen auch auf dem Ostufer handelt. Die Suchtproblematik hat gerade in Gaarden mitunter extreme Züge angenommen, deswegen ist es unerlässlich, dass wir auch dort Lösungen vorhalten können. Im Sinne der Gaardener*innen dürfen wir keine Zeit verlieren – wir brauchen jetzt entschlossene Maßnahmen, um die Lage vor Ort nachhaltig zu verbessern.“

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