Pressemitteilung · Rendsburg-Eckernförde · 16.12.2021 Kreishaushalt 2022: SSW-Fraktion erfolgreich mit gestellten Änderungsanträgen

Der am 13.12. vom Kreistag verabschiedete Haushalt für das Jahr 2022 enthält auch zwei Initiativen des SSW, welchen mehrheitlich zugestimmt wurde. Zum einen erhöht der Kreis freiwillig seinen Mitgliedsbeitrag für den Danewerk/Haithabu e.V. und zum anderen erhält der Beirat für Naturschutz des Kreises erstmals eigene finanzielle Mittel. 

Pressemitteilung der SSW-Fraktion im Kreistag Rendsburg-Eckernförde 14.12.2021

„Wir konnten dem Kreishaushalt 2022 mit gutem Gewissen unterstützen und freuen uns insbesondere darüber, dass wir mit unseren eigenen Änderungsanträgen erfolgreich war“, sagte der Fraktionsvorsitzende Dr. Michael Schunck. 

Eine Mehrheit des Kreistages stimmte für die Erhöhung des Mitgliedsbeitrages an Danewerk/Haithabu e.V. von 250 auf 750 Euro. Dadurch zahlt der Kreis in Zukunft die gleiche Summe wie der Kreis Schleswig-Flensburg. Hierzu erklärte Schunck:“Rendsburg-Eckernförde hat als Anlieger des Danewerks ein Interesse daran, dass die Vernetzung und Weiterentwicklung der Arbeit rund um das UNESCO Weltkulturerbes fortgesetzt und weiterentwickelt wird. Es ist also nur richtig, dies durch die Angleichung des Mitgliedsbeitrages zu unterstreichen.“ 

Der zweite Antrag sah vor den Beirat für Naturschutz des Kreises erstmals mit 5.000 € auszustatten, um Tagungen, Exkursionen und Fortbildungen dieses Gremiums im Kreisgebiet und auch über die Kreisgrenzen hinweg, durchzuführen. Auch dieser Antrag wurde mehrheitlich angenommen, wozu das bürgerliche Mitglied und Initiator des Antrages, Godber Andresen sagte: “Der Beirat hat die wichtige Aufgabe die Naturschutzbehörde, den Landrat aber auch den Umwelt- und Bauausschuss zu beraten und muss durch regelmäßige Weiterbildung sicherstellen, die jeweiligen Themen zu beherrschen. Das ist durch die eigenen finanziellen Mittel in Zukunft besser möglich.“ 

In seiner Haushaltsrede ging Michael Schunck auch erneut auf das Thema Imland-Kliniken und den Erhalt des Standortes Eckernförde ein, er sagte dazu: „Im Frühjahr werden wir in der Kreispolitik eine Entscheidung treffen müssen, wie die Zukunft der Imland Kliniken aussehen kann. Der SSW hat sich deshalb in der Haushaltsplanung für 2022 bewusst gegen größere Investitionen ausgesprochen, weil zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar ist, welche Kosten im nächsten Jahr unseren Haushalt belasten werden.“

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