Pressemitteilung · 02.07.2010 Universität Lübeck: SSW lehnt Liquidierung ab

Der SSW wirft der Landesregierung vor, ihre zukünftige Hochschulpolitik allein auf den Standort Kiel zu konzentrieren. "Alle Regionen Schleswig-Holsteins brauchen Bildung als wichtigsten Standortfaktor. Deshalb ist es der vollkommen falsche Ansatz, die Universität Lübeck zu liquidieren, die Universität Flensburg zu amputieren und gleichzeitig Millionen in die Eliteförderung an der Universität Kiel zu stecken", kritisiert die Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Anke Spoorendonk, nach Gesprächen mit dem Uni-Präsidium, der Studierendenschaft und dem Institut für Medizintechnik heute in Lübeck.

"Sowohl hochschulpolitisch als auch wirtschaftspolitisch hat die Landesregierung die Welt außerhalb der Landeshauptstadt und der Metropolregion Hamburg aus dem Blick verloren. Deshalb müssen die Regionen Lübeck und Flensburg solidarisch zusammenstehen. Der SSW wird auf keinen Fall den Plänen der Landesregierung zustimmen, die Medizinerausbildung in Kiel zu konzentrieren und damit die gesamte Universität Lübeck zur Disposition zu stellen."

Weitere Artikel

Pressemitteilung · 02.11.2026 Gesunde Ernährung darf keine Frage des Geldbeutels sein

Vor den Tafeln stehen die Menschen Schlange. Doch wie viele Menschen in Schleswig-Holstein tatsächlich von Ernährungsarmut betroffen sind, weiß niemand genau. Dabei reicht das Problem weit über diejenigen hinaus, die auf Lebensmittelspenden angewiesen sind. Der SSW fordert deshalb mit einem Landtagsantrag ein landesweites Handlungskonzept gegen Ernährungsarmut. Dazu erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Veranstaltung · 04.11.2026 Einwohnerversammlung Flensburg mitgestalten – Deine Meinung zählt!

Wie gut ist Flensburg auf Krisen vorbereitet? Und wie können Bürgerinnen und Bürger künftig direkten Einfluss auf die Stadtpolitik nehmen?Darum geht es bei der nächsten Einwohnerversammlung am 4. November 2026!

Weiterlesen

Pressemitteilung · 02.11.2026 LNG-Terminal Brunsbüttel droht zum nächsten Millionengrab zu werden

Eine neue Studie im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) kommt zu dem Ergebnis, dass synthetisches Methan als Ersatz für fossiles Flüssigerdgas zu ineffizient und zu teuer ist. Damit wachsen auch die Zweifel an der Zukunftsperspektive des LNG-Terminals in Brunsbüttel. Dazu erklärt die wirtschafts- und energiepolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen