Pressemitteilung · 18.06.2008 Anzeige der WiF bringt Fusion der Sparkasse mit der NOSPA in Gefahr – Aufarbeitung der Versäumnisse muss in den zuständigen Gremien geschehen

Der Vorsitzende der SSW-Ratsfraktion Gerhard Bethge sagte zu den heutigen Berichten über die Anzeige der WiF gegen leitende Personen der Flensburger Sparkasse:

Die Anzeige der WiF ist nach unserer Ansicht -insbesondere was den Bereich der angeblichen alternativen Bieter und das Wertgutachten betrifft -inhaltlich nicht nachvollziehbar und bringt womöglich die Fusion der Flensburger Sparkasse mit der NOSPA in Gefahr. Der oft genannte andere Bieter HASPA istkeine Alternative zur NOSPA, weil dadurch mit Sicherheit Arbeitsplätze in der Region Flensburg verloren gehen würden. Wir sind weiterhin dafür, dass die Ratsversammlung am 24. Juni die Fusion der Flensburger Sparkassen mit der NOSPA beschließt, weil dies sowohl für die Kunden der Sparkasse als auch für die Arbeitnehmer unter den jetzigen Bedingungendie beste und zukunftssicherste Lösung ist.
Natürlich müssen die Probleme und Versäumnisse, die zu den hohen Verlusten der Flensburger Sparkasse geführt haben, aufgearbeitet werden. Dabei müssen die Verantwortlichenwenn möglich zur Rechenschaft gezogen werden. Diese Aufarbeitung muss aber in den dafür zuständigen Gremien geschehen. Dort kann die WiF sich ja auch voll einbringen, stattt die Arbeit den Staatsanwälten zu überlassen.

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