Pressemitteilung · 04.09.2024 Dänemark-Strategie: Papier ist geduldig

Zur heute veröffentlichten Dänemark-Strategie der Landesregierung erklärt der Landtagsabgeordnete und Landesvorsitzende des SSW, Christian Dirschauer:

Als SSW begrüßen wir natürlich, dass die Landesregierung die Zusammenarbeit mit Dänemark intensivieren will. Eine Dänemark-Strategie fordern wir seit Langem, immer aber mit dem Hinweis: Papier ist geduldig. Eine Strategie kann noch so gut sein, wenn sie nicht im Alltag mit Leben erfüllt wird. Wenn die Grenze eben doch noch viel zu oft spürbar ist – etwa für die Arbeitnehmerin, die sich mit der Anerkennung ihres Berufsabschlusses herumschlagen muss. Oder für den Grenzpendler, der an Tickettarifen und schlecht angepasster Taktung verzweifelt. Denn viel zu häufig ist die Grenze eben immer noch eine echte Barriere. 
In der Strategie verspricht die Landesregierung auch, „Minderheiten als Brückenbauer“ noch mehr zu nutzen. Das können wir nur unterstützen, sind doch die Kompetenzen der Minderheiten auf beiden Seiten der Grenze ein oftmals leider ungehobener Schatz. 
Grenzüberschreitend denken ist mehr als „über den Tellerrand gucken“. Wir wünschen uns nun konkrete Maßnahmen und Initiativen. Daran werden wir die Landesregierung messen.

Zur Dänemark-Strategie: https://www.schleswig-holstein.de/DE/fachinhalte/D/daenemark_zusammenarbeit/Downloads/240903_daenemarkstrategie.pdf?__blob=publicationFile&v=3
 

Weitere Artikel

Rede · 07.05.2026 Krieg in Nahost trifft auch Schleswig-Holstein

Zum mündlichen Bericht der Landesregierung über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten erklärt die wirtschafts- und energiepolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Rede · 08.05.2026 Sonntagseinkauf pragmatisch weiterentwickeln

„Statt auf starre Grenzwerte bei Fläche und Einwohnerzahl zu setzen, sollten wir die Sonntagsöffnung personalloser Märkte dort ermöglichen, wo sie dem tatsächlichen Bedarf der Menschen vor Ort entspricht.“

Weiterlesen

Rede · 08.05.2026 Ersatzschulen nicht am ausgestreckten Arm verhungern lassen!

„Während die Sachkosten für die öffentlichen Schulen laufend angepasst werden, bekommen die Ersatzschulen, Schülerkostensätze basierend auf historischen Sachkosten Berechnungen. In einigen Kommunen kommt es zwischen den Sachkostenbeträgen für Schüler einer öffentlichen Schule und Schülern einer Ersatzschule zu einer erheblichen Differenz zu Lasten der Ersatzschulen.“

Weiterlesen