Pressemitteilung · Kiel · 24.04.2025 Kiel braucht dringend Wohnraum: mehr Tempo bei der Schnellbauweise

Zum Status und den Fortschritten bei den städtischen Projekten für seriellen Wohnungsbau in Kiel erklärt Ratsherr Marcel Schmidt, Vorsitzender der SSW-Ratsfraktion Kiel:

„Die SSW-Ratsfraktion fordert seit Jahren – schon vor der Gründung der städtischen Kieler Wohnungsgesellschaft (KiWoG) – dass die Landeshauptstadt beim Wohnungsbau selbst tätig werden muss. Viele unserer Forderungen sind jahrelang auf taube Ohren gestoßen und von der Ratsmehrheit abgelehnt worden. Umso wichtiger wird dabei jedes einzelne Projekt, was dennoch von der KiWoG auf den Weg gebracht wird. Serielles Bauen kann und soll hier Abhilfe schaffen; hier haben wir die gleiche Auffassung wie Sozialdezernent Gerwin Stöcken, mit dem wir das Thema Wohnen erst kürzlich beraten haben.

Dass jetzt die Planungen für hunderte seriell zu bauende Sozialwohnungen auf die lange Bank geschoben werden müssen, ist deshalb besonders bitter, geht jedoch nicht auf das Konto der Stadt. Die hat ihr Konzept für seriellen Wohnungsbau im richtigen Moment vorgelegt, als die Bundespolitik entsprechende Rahmenbedingungen auf den Weg gebracht hat. Im entscheidenden Moment hat dann jedoch Schleswig-Holsteins Landesregierung beschlossen, die Förderung beim Wohnungsbau auszusetzen.

Als regionales Oberzentrum, Universitätsstadt, Standort für hochtechnologische Produktion und Forschung im zivilen wie auch im militärischen Bereich sowie als Standort der Regionalen Bildungszentren ist die Landeshauptstadt Kiel ein Fachkräftemagnet für das gesamte Bundesland. Es wäre schön, wenn die Landesregierung ihren Teil dazu beitragen würde, dass wir all diese Menschen, die nicht nur diese Stadt, sondern auch das Land dringend brauchen, auch hier unterbringen können. Wir sehen ein, dass auch das Land Geld einsparen muss, aber bitte nicht beim Wohnungsbau.“

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