Pressemitteilung · 10.11.2015 Es ist still geworden in Deutschland

Zum Tod von Altbundeskanzler Helmut Schmidt erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Mit Helmut Schmidt hat uns eine Persönlichkeit verlassen, die so viele Jahrzehnte so viel Raum im politischen und gesellschaftlichen Deutschland eingenommen hat, dass selbst der Abschied kaum in Worte zu fassen ist. 

Für mich war Helmut Schmidt immer DER Bundeskanzler. Ein Ausnahmepolitiker, der wusste, was zu tun ist, der in der Lage war es zu tun und der es tat. Pragmatisch und schnörkellos. Oder wie er selbst sagte: 

„Ich bin ein Pragmatiker. Aber kein theorieloser Pragmatiker. Und schon gar kein wertefreier“. 

Helmut Schmidt war nicht zuletzt ein großer Europäer. Geprägt von den Eindrücken zweier Weltkriege knüpfte er Bande quer durch den Kontinent und trug erheblich dazu bei, den Grundstein für ein friedliches, vereintes Europa zu legen. 

Meine Gedanken sind bei seiner Familie. 

Weitere Artikel

Pressemitteilung · 18.03.2026 Preiswucher an der Zapfsäule stoppen – Mobilität darf kein Luxus werden

Anlässlich der durch den Krieg in Nahost stark gestiegenen Energiepreise in Deutschland fand heute im schleswig-holsteinischen Landtag eine Debatte über Möglichkeiten zur Entlastung der Menschen statt. Der Fraktionsvorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer, spricht sich für eine befristete Senkung der Energiesteuer sowie zeitlich begrenzte Preiserhöhungen an Tankstellen aus.

Weiterlesen

Rede · 18.03.2026 Der Ausbau der erneuerbaren Energien funktioniert nur mit breiter Akzeptanz in der Bevölkerung

Alle Beteiligten sollten versuchen, die strittigen Gemeindeöffnungsklausel-Projekte im Land mit der nun vorgelegten Landesentwicklungsplanung in Einklang zu bringen. Im Sinne des Natur- und Artenschutzes, aber auch für die Menschen im Land, die den erneuerbaren Energien bisher sehr positiv gegenüberstanden und auf deren Wohlwollen wir auch künftig angewiesen sind.

Weiterlesen

Rede · 18.03.2026 Rote Gebiete: Der Gewässerschutz muss klar im Vordergrund stehen!

Mit Abschaffung der Roten Gebiete wären nitratbelastete Flächen nicht weg. Die Forderung der FDP gibt ein falsches Signal. Denn die EU fordert die Ausweisung nitratbelasteter Gebiete, davor können wir nicht die Augen verschließen.

Weiterlesen