Pressemitteilung · 28.06.2021 Etappensieg für Alsen/Fünen-Querung: Dänemark kündigt Voruntersuchung an

Seit Jahren fordert eine Initiative aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft im deutsch-dänischen Grenzland den Bau einer festen Verbindung zwischen den Inseln Alsen und Fünen. Jetzt hat die dänische Regierung angekündigt, eine Voruntersuchung zum Bau einer Brücke oder eines Tunnels über den Kleinen Belt durchzuführen.

"Damit hat die Alsen/Fünen-Querung ihre erste wichtige Hürde genommen", freut sich Christian Dirschauer, wirtschafts- und verkehrspolitischer Sprecher des SSW im Landtag. Eine solche Verbindung sei "eine riesen Chance für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt in der gesamten Region Sønderjylland/Schleswig", so Dirschauer.

Auch in Flensburg wurde die Nachricht mit Freude aufgenommen: "Es geht hier nicht einfach nur um irgendein weiteres Verkehrsprojekt, sondern um echte Entwicklungsperspektiven für eine ganze Region", betont Glenn Dierking, planungspolitischer Sprecher des SSW in der Flensburger Ratsversammlung.

Mit Sønderborg, Aabenraa und Flensburg würde ein neues Dreicksgebiet entstehen, das auf Augenhöhe mit der Region Kolding, Vejle und Fredericia agieren und sich als neues Kraftcenter des Nordens auch gegenüber der Metropolregion Hamburg behaupten könne, so Dierking.

Nicht nur in wirtschaftlicher, sondern in vielfacher Hinsicht, .

"Durch die Querung bieten sich ganz neue Perspektiven der Zusammenarbeit über die Grenze", sagt Stefan Seidler, Spitzenkandidat des SSW zur Bundestagswahl. Etwa zwischen den Universitäten in Flensburg, Sønderborg und Odense. Oder zwischen der Universitätsklinik in Odense und dem neuen Superkrankenhaus in Flensburg. "Und nicht zuletzt würden kürzeren Wegzeiten auch zu einer Entlastung von Umwelt und Klima beitragen", so Seidler.

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