Pressemitteilung · 26.09.2023 Rettet den Bürgerentscheid: Landesregierung muss Volksinitiative ernst nehmen und das Gesetz zurückziehen!

Die Volksinitiative „Rettet den Bürgerentscheid“ hat heute 27.595 Unterschriften an den Schleswig-Holsteinischen Landtag übergeben. Auch der SSW-Landesvorsitzende Christian Dirschauer nahm an der Übergabe teil, als Vertrauensperson der über 50 an der Unterschriftensammlung beteiligten Organisationen und Initiativen. Dirschauer erklärte hierzu:

„Die Landesregierung muss die 27.595 Unterschriften, die wir gemeinsam mit unseren Bündnispartnern in den letzten Monaten gesammelt haben, ernst nehmen. Der Erfolg der Volksinitiative zeigt, dass es eine breite Unterstützung in der Bevölkerung für den Erhalt des Bürgerentscheid in der bisherigen Form gibt. Der SSW fordert deshalb die Landesregierung auf, das reformierte Gesetz vom März 2023, womit Bürgerbegehren und Bürgerentscheide erheblich erschwert, ausgebremst oder unzulässig werden, zurückzuziehen.

Bürgerbegehren und Bürgerentscheide sind ein essentieller Bestandteil der Demokratie und tragen erheblich zur Lösungsfindung bei unterschiedlichen Interessen in Gemeinden und Städten bei. Bürgerbegehren gewährleisten die direkte Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger auch zwischen den Wahlen, wenn sie es wollen.“
 

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Pressemitteilung · 30.09.2026 Minderheitenberichte: Jetzt ist der Erhalt auch parlamentarisch festgezurrt

Der Innen- und Rechtsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtags hat heute den gemeinsamen Änderungsantrag von SSW, CDU und Bündnis 90/Die Grünen zum Erhalt der kommunalen Minderheitenberichte beschlossen. Damit ist die ursprünglich von der Landesregierung geplante Streichung der Berichtspflicht vom Tisch. Hierzu erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

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Rede · 08.10.2026 Kulturelle Vielfalt erhalten!

„Gesellschaftlich gesehen ist die KSK eine bewusste Unterstützung des Kulturbereiches. Die Versicherten bringen die Hälfte der Leistungen selbst auf, die Verwerter tragen mit 30 % bei und der Bund schießt 20 % dazu. Diese Unterstützung könnte ausgeweitet werden: sowohl was die Verwerter angeht, aber eben auch den Bund.“

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Rede · 08.10.2026 Regionale Schlachtstrukturen sichern – Tiertransporte verkürzen

„Wenn die lokalen Schlachthöfe in der Fläche verschwinden, müssen Schlachttiere zwangsläufig immer längere Wege zurücklegen. Was früher innerhalb eines Landkreises machbar war, wird dann zu einer stundenlangen Tortur für die Schlachttiere quer durch die Republik bis über die europäischen Außengrenzen hinweg. Das ist ökonomisch unsinnig, ökologisch widersinnig und mit unseren ethischen Maßstäben und dem Tierwohl unvereinbar.“

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