Pressemitteilung · 12.01.2006 Landwirtschaftsminister muss sein Schweigen brechen und endlich Farbe bekennen

Zur geplanten Reduzierung des EU-Vogelschutzgebietes auf der Halbinsel Eiderstedt erklärt der umweltpolitische Sprecher des SSW im Landtag, Lars Harms:

„Die im Hamburger Abendblatt beschriebene mögliche Reduzierung des EU-Vogelschutzgebietes auf Eiderstedt wird auch vom SSW begrüßt. Wenn demnach nur noch 2.700 Hektar auf Eiderstedt ausgewiesen werden sollen, ist das ein Erfolg der Menschen vor Ort, die sich gegen die ursprünglichen Pläne der vorherigen Landesregierung massiv gewehrt haben.

Ohne die Vorfreude schmälern zu wollen, sollte man jetzt aber genau schauen, ob eine solche Reduzierung auch vor der EU standhalten kann. Schließlich gelten für die Ausweisung von Vogelschutzgebieten naturschutzfachliche Kriterien, an die sich auch die Landesregierung zu halten hat. Landwirtschaftsminister von Boetticher muss jetzt sein Schweigen brechen und klar benennen, um welche Flächen es sich handelt. Die Menschen vor Ort haben es verdient.

Darüber hinaus muss er deutlich machen, wie den betroffenen Betrieben geholfen werden soll, angesichts der Tatsache, dass entsprechende landwirtschaftliche Förderprogramme von der Landesregierung einkassiert wurden. Minister von Boetticher muss endlich Farbe bekennen.“
  
  

Weitere Artikel

Lars Harms am Meer

Pressemitteilung · 25.09.2020 Die AfD bleibt brandgefährlich

Zum Austritt des Abgeordneten Frank Brodehl aus der AfD-Fraktion erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Weiterlesen

Pressemitteilung · SSW-Youth · 28.09.2020 SSWUngdom schickt eigene Spitzenkandidatin ins Rennen um die ersten drei Listenplätze

Am Freitag hat SSWUngdom auf seinem Landesparteitag seine eigenen KandidatInnen für die Bundestagswahl 2021 aufgestellt.

Weiterlesen

Pressemitteilung · 25.09.2020 Wir geben den Menschen Sicherheit

Zur Verständigung von CDU, SPD, Grünen, FDP und SSW über Notkredite zur Abfederung der Auswirkungen der Coronakrise erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Weiterlesen