Pressemitteilung · Kiel · 16.09.2022 Menschen in der Ukraine helfen: Kiel strebt Solidaritätspartnerschaft mit ukrainischer Kommune an

Zu dem einstimmigen Beschluss der Kieler Ratsversammlung für den Antrag: „Solidaritätspartnerschaft mit einer ukrainischen Stadt“ (Drs. 0693/2022) erklärt der Vorsitzende der SSW-Ratsfraktion, Ratsherr Marcel Schmidt:

"Die SSW-Ratsfraktion hat in der gestrigen Sitzung der Ratsversammlung beantragt, dass die Verwaltung prüfen soll, wie die Landeshauptstadt Kiel eine Solidaritätspartnerschaft mit einer Kommune in der Ukraine eingehen kann. Der interfraktionelle Antrag wurde von SPD, CDU, Grünen, FDP und der Fraktion "Die Politiker*innen" unterstützt. Bei der Prüfung soll auch die Deutsch-Ukrainische Gesellschaft e.V. Kiel beteiligt werden, die bereits aktiv Hilfe leistet und organisiert. Ziel des Antrags „Solidaritätspartnerschaft mit einer ukrainischen Stadt“ ist, eine Solidaritätspartnerschaft mit Hilfe der „Servicestelle Kommunen in der Einen Welt“ (SKEW) einzurichten. Das entspricht einer Städtepartnerschaft mit inhaltlichem Schwerpunkt: der Unterstützung einer Stadt, die durch die Schrecken eines furchtbaren Krieges erschüttert wird. 

Die SKEW unterstützt bei der Suche nach einer passenden Kommune und organisiert einen zweisprachigen Austausch zur aktuellen Lage in der ukrainischen Stadt, zu den konkreten Bedarfen und zur Bekundung der Solidarität.

Kiel bekommt so die Möglichkeit in das Netzwerk „Deutsch-Ukrainischer kommunaler Partnerschaften“ aufgenommen zu werden und wird damit im „Kleinprojektefonds für Kommunale Entwicklungspolitik“ der SKEW für Projekte mit Bezug zur Ukraine antragsberechtigt. Damit kann die Landeshauptstadt Kiel sich in ein bewährtes Hilfsnetzwerk eingliedern und die Hilfsbereitschaft der Kieler*innen und Kieler effektiv bündeln. Es geht darum zu helfen, zielgerichtet und effektiv, in direktem Kontakt mit den Menschen in der ukrainischen Partnerstadt." 

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