Pressemitteilung · 04.06.1998 Skandalöses und unparlamentarisches Verhalten von CDU und F.D.P.

Zur heutigen Beschlußunfähigkeit des Landtages bei der Abstimmung in zweiter Lesung zum "Gesetz über die Errichtung des Gebäudemanagment" hatte die Vorsitzende des SSW im Schleswig-Holstinischen Landtages, Anke Spoorendonk, folgenden Kommentar:

"Aus Sicht des SSW ist das Verhalten von CDU und F.D.P. heute bei der Abstimmung über das Gesetz zur Errichtung der GMSH skandalös und unparlamentarisch. Es ist natürlich völlig legitim, gegen dieses Gesetz zu sein und auch dagegen zu stimmen. Aber es entspricht nicht unserer Auffassung von parlamentarischen Verständnis, eine unglückliche Planung der Mehrheitsfraktionen des Landtages auszunutzen und einfach aus dem Plenarsaal zu gehen.

Wem sollte dieses Verhalten eigentlich nutzen? Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Landesbauverwaltung bestimmt nicht. Denn es ist der Mehrheitswille des Landtages, die GMSH zu gründen und deshalb wird sie auch kommen. Das Gesetz ist schon fast 1 1/2 Jahre beraten worden. Weitere Beratungen sind nicht sinnvoll.

Mit solchen durchsichtigen Aktionen beschädigt die CDU das Ansehen der Politik. Es wäre schön wenn wir uns im Landtag in solchen Fällen auf die skandinavische Vorgehensweise einigen können. Dort spricht man die Abwesenheit von Abgeordneten ab und sichert den Regierungsfraktionen so die Mehrheit im Parlament, die sie von den Wählerinnen und Wählern bekommen haben."

Weitere Artikel

Pressemitteilung · 16.01.2026 SSW-Landesvorsitzende Sybilla Nitsch zum SSW-Neujahrsempfang: Der SSW und die Minderheiten sind solidarisch mit Grönland und Dänemark!

Weiterlesen

Pressemitteilung · Kiel · 16.01.2026 Sozialer Wohnungsbau: Kiel darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen

Zur Debatte in der gestrigen Ratsversammlung zur 30-Prozent-Quote für geförderten Wohnraum erklärt Ratsherr Marcel Schmidt, Vorsitzender der SSW-Ratsfraktion Kiel:

Weiterlesen

Pressemitteilung · Kiel · 16.01.2026 Glücksspiel eindämmen: SSW fordert konsequenteres Vorgehen

Die SSW-Ratsfraktion Kiel setzt sich für eine deutliche Reduzierung von Glücksspieleinrichtungen und eine höhere Vergnügungssteuer für Wettbüros und Spielhallen ein. Zu der Diskussion in der gestrigen Ratsversammlung erklärt Ratsherr Pascal Schmidt, finanzpolitischer Sprecher der SSW-Ratsfraktion Kiel:

Weiterlesen