Pressemitteilung · 08.05.2002 SSW unterstützt Teilnahme der Beruflichen Schulen Flensburgs an Erprobungsphase des RZB

Nach einem Arbeitsgespräch des Schulausschusses mit der Schulleitung der Gewerblichen Beruflichen Schulen in Flensburg, an dem auch die Kooperationspartner der Schulen und die Landtagsabgeordnete Anke Spoorendonk teilnahm, stellt die bildungspolitische Sprecherin der SSW-Landtagsvertretung fest:

„Der SSW unterstützt die Teilnahme der Beruflichen Schulen der Stadt Flensburg an der Erprobungsphase „Regionale Berufsbildungszentren – RBZ“ des Landes Schleswig-Holstein Für die Stärkung des Wirt-schaftsstandortes Flensburg ist die Umwandlung der Gewerblichen Beruflichen Schulen in ein Regionales Berufsbildungszentrum von entscheidender Bedeutung. Dadurch erhält die Berufsschule in Zusammenarbeit mit ihren Partnern aus der Wirtschaft, der Wirtschaftsförderung und der Weiterbildung die Möglichkeit, gezielt ein regionales Berufsbildungsangebot zu erarbeiten. - Lernortkooperation mit neuer Qualität heißt das Motto, denn auch in der Region Flensburg wird es in den kommenden Jahren verstärkt zu einem Mangel an Fachkräften in den mittelständischen Betrieben kommen. Mit einem RBZ wäre es möglich, rechtzeitig gegen zu steuern. Für den SSW ist weiterhin entscheidend, dass die Berufsschule als Regionales Berufsbildungs-zentrum rechtsfähig sein wird. Sie kann sich also verstärkt und in eigener Verantwortung an grenzüber-schreitenden Projekten beteiligen, was ein wichtiger Schritt hin zu einem grenzüberschreitenden Arbeits-markt ist.“

Der SSW begrüßt ausdrücklich, dass der Antrag der Berufsschule auf Teilnahme an der Erprobungsphase sowohl von der Ratsversammlung der Stadt Flensburg als auch von den Lehrerkollegien und Partnern der Schule unterstützt wird. Dabei spielt für den SSW auch eine Rolle, dass ein RBZ die Zusammenarbeit mit der Universität Flensburg um die Ausbildung von Berufsschullehrkräften als weiteres Standbein ausbauen könnte.

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