Pressemitteilung · 04.06.2009 Street View: Google veralbert die Schleswig-Holsteiner

Zu der vermehrten Sichtung von Kamerawagen von „Google Street View“ in Schleswig-Holstein erklärt die Vorsitzende des SSW im Landtag, Anke Spoorendonk:

„Google missachtet nicht nur die klaren Absprachen, die mit dem Land getroffen wurden. Obwohl Google auf seiner Homepage verspricht, dass Aufnahmen nur in Kiel, Lübeck und kleineren Orte auf dem Weg dorthin gemacht werden, irrt einer ihrer Fahrer seit Tagen mit dem Kamerawagen orientierungslos durch die Straßen von Flensburg. So veralbert Google alle Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner. Wer so gleichgültig mit der Privatsphäre der Menschen umgeht, hat einen deutlichen Denkzettel verdient. Wir fordern alle Menschen in den betroffenen Städten auf, ihr Recht zu nutzen und umgehend bei Google gegen die Verwendung dieser Bilder Widerspruch einzulegen.“

Wie sie Widerspruch einlegen können, sehen Sie hier

Weitere Artikel

Pressemitteilung · 30.09.2026 Minderheitenberichte: Jetzt ist der Erhalt auch parlamentarisch festgezurrt

Der Innen- und Rechtsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtags hat heute den gemeinsamen Änderungsantrag von SSW, CDU und Bündnis 90/Die Grünen zum Erhalt der kommunalen Minderheitenberichte beschlossen. Damit ist die ursprünglich von der Landesregierung geplante Streichung der Berichtspflicht vom Tisch. Hierzu erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Rede · 08.10.2026 Die Bilanz der E-akte ist katastrophal!

„Fast zwei-Drittel der Teilnehmenden einer Umfrage der Neuen Richter*innenvereinigung sehen einen Mehraufwand durch die Einführung der E-Akte in ihrer täglichen Arbeit. Dieser Mehraufwand wird auf ca. 24% geschätzt. Mehraufwände, die vor allem die Arbeitsfähigkeit der Gerichte zusätzlich beeinträchtigt.“

Weiterlesen

Rede · 08.10.2026 Mobilitätsgarantie - Mehr Inhalt, weniger Branding!

„Die Mobilitätsgarantie kann sich nun zu anderen Projekten gesellen, die ebenfalls nicht auf den Markt gekommen sind, wie etwa die Fertigstellung der A20 oder die Ansiedlung eines schwedischen Großunternehmens an der Westküste. Man könnte es fast schon den Markt der Unmöglichkeiten nennen.“

Weiterlesen