Pressemitteilung · 26.10.2005 CDU will keine moderne Verwaltung sondern altertümlichen Obrigkeitsstaat

Der SSW kritisiert, dass die CDU in den Kreisen die Verwaltungsreform dafür nutzt, die ungeliebte Mitsprache der Bürger wieder abzuschaffen. „Viele der CDU-Vorschläge zur ‚Aufgabe von Aufgaben’ haben nicht viel mit Verwaltungsvereinfachung dafür aber umso mehr mit tiefschwarzer Ideologie zu tun“, sagt der SSW-Landesvorsitzende und SSW-Fraktionsvorsitzende im Kreistag Schleswig-Flensburg, Flemming Meyer.

 „Die CDU hat gestern im Hauptausschuss des Kreises Schleswig-Flensburg ernsthaft vorgeschlagen, die unabhängige Landesanstalt für Datenschutz aufzulösen, Bürgerentscheide abzuschaffen und das Informationsfreiheitsgesetz aufzuheben. Damit zeigt die Union eindrucksvoll, dass sie keine moderne Verwaltung sondern einen altertümlichen Obrigkeitsstaat will, bei dem die Bürger der Verwaltung dienen und nicht umgekehrt.

Natürlich wollen wir auch, dass Doppelzuständigkeiten und andere Formen der überflüssigen Verwaltung reduziert werden. Es hat aber nicht die Bohne mit Verwaltungsmodernisierung zu tun, wenn die absolute CDU-Mehrheit solche und andere absurde Vorschläge beschließt, die die Einsicht und den Einfluss der Bürgerinnen und Bürger reduzieren.“

Weitere Artikel

Pressemitteilung · 17.02.2026 Schulabsentismus: Nur wer sich wohlfühlt, kann auch gut lernen

Zu den heute vorgestellten Zwischenergebnissen des Forschungsprojekts SANSCHO („Schulbesuch und Schulabbruch in Schleswig-Holstein“) erklärt die bildungspolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Jette Waldinger-Thiering:

Weiterlesen

Pressemitteilung · Flensburg · 13.02.2026 SSW, SPD und Linkes Bündnis für die Neuwahl des Seniorenbeirats in Flensburg

Nach der rechtlichen Klärung durch die Kommunalaufsicht setzen sich die Fraktionen von SSW, SPD und dem Linken Bündnis gemeinsam für eine zeitnahe Neuwahl des Seniorenbeirats ein.

Weiterlesen

Pressemitteilung · 13.02.2026 Langer Atem zahlt sich aus: Nordfriesland bekommt endlich ein Frauenhaus

Weiterlesen