Pressemitteilung · 25.04.2023 Die Suppe wird immer dünner

Zu den Eckwerten der Landesregierung für den Haushalt 2024 und die Finanzplanung bis 2032 erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Lars Harms:

Dank üppiger Notkredite war die Landesregierung bisher in der Lage, Schleswig-Holstein einigermaßen wohlbehalten durch die Corona-Pandemie und die durch den Ukraine-Krieg ausgelöste Energiekrise zu navigieren. Doch die Eckdaten der Finanzplanung lassen keinen Zweifel: Die fetten Jahre sind vorbei. Die Suppe wird immer dünner.
Nach Jahren der Hochkonjunktur mit sprudelnden Steuereinnahmen und rekordniedrigen Zinsen müssen CDU und Grüne nun zeigen, dass sie auch unter umgekehrten Vorzeichen in der Lage sind, die wichtigen Herausforderungen, vor denen Schleswig-Holstein steht, zu meistern, ohne das Land kaputt zu sparen.

Für uns vom SSW steht fest: Die soziale Infrastruktur und die Kultur darf dabei nicht erneut unter die Räder kommen, wie es 2010 unter Peter Harry Carstensen der Fall war. Und: Das Leben muss für die Menschen im Land bezahlbar bleiben!
Auch bei der Personalausstattung sehe ich wenig Einsparpotential. Polizei, Justiz und Schulen sind trotz erfolgter Stellenaufwüchse immer noch am Limit. Zugleich steigen die Pensionslasten.
Die eigentliche Reifeprüfung steht der Landesregierung also noch bevor.

Weitere Artikel

Pressemitteilung · 13.05.2026 Northvolt: Bericht legt fahrlässiges Handeln der Regierung offen

Zur heutigen Veröffentlichung des LRH-Sonderberichts „Northvolt“ erklärt die wirtschaftspolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Pressemitteilung · 12.05.2026 Haushaltskrise fällt nicht plötzlich vom Himmel

Zur Mai-Steuerschätzung und den angekündigten Belastungen für den Landeshaushalt erklärt der Vorsitzende und finanzpolitische Sprecher der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Rede · 08.05.2026 Sonntagseinkauf pragmatisch weiterentwickeln

„Statt auf starre Grenzwerte bei Fläche und Einwohnerzahl zu setzen, sollten wir die Sonntagsöffnung personalloser Märkte dort ermöglichen, wo sie dem tatsächlichen Bedarf der Menschen vor Ort entspricht.“

Weiterlesen