Pressemitteilung · 18.11.2013 Ein weiterer Meilenstein in der Minderheitenpolitik

Zur Unterzeichnung einer Ziel- und Leistungsvereinbarung zwischen der Landesregierung und dem Nordfriisk Instituut erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Mit der heute getroffenen Vereinbarung mit dem Nordfriisk Instituut setzt die rot-grün-blaue Koalition einen weiteren Meilenstein in der Minderheiten- und Sprachenpolitik des Landes Schleswig-Holstein.

Zum ersten Mal in der Geschichte wird die Förderung der friesischen Spracharbeit auf eine stabile, verlässliche Grundlage gestellt und zugleich die Aufgaben detailliert beschrieben.

Die Küstenkoalition hat sich eine aktive, gelebte Sprachenpolitik auf die Fahnen geschrieben. Deshalb betrachten wir im Gegensatz zur schwarz-gelben Vorgängerregierung die friesische Spracharbeit nicht nur als eine weitere Möglichkeit für Kürzungen. 
Die friesische Sprache gehört zu Schleswig-Holstein wie der Speck zum Grünkohl. Deshalb sehen und schätzen wir nicht nur den enormen Beitrag, den das Nordfriisk Instituut in diesem Bereich leistet - wir wollen ihn auch angemessen fördern. Darum nehmen nicht nur die Kürzungen der Vorgängerregierung zurück, sondern werden die Förderung für das Institut schrittweise von 230.000 Euro im Jahr 2013 auf knapp 440.000 Euro im Jahr 2017 anheben.

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