Pressemitteilung · 28.10.2004 Kinderbetreuung zu wichtig für finanzpolitische Hütchenspiele

Anlässlich der heutigen Verabschiedung des Tagesbetreuungs-Ausbaugesetzes im Bundestag erklärt die Vorsitzende der SSW-Landtagsgruppe, Anke Spoorendonk:

„Es ist unredlich, wenn der Bund sagt, dass die Kommunen die neuen Betreuungs­plätze mit dem Geld finanzieren müssen, das sie durch „Hartz IV“ sparen. Niemand kann voraussagen, wie groß diese Einsparungen wirklich sein werden. Deshalb weiß auch niemand, wie viel Plätze es für die Kleinkinder geben wird. Das Thema Kinderbetreuung ist zu wichtig für solche finanzpoliti­sche Hütchen­spiele auf Kosten der Kommunen.

Eines ist aber jetzt schon sicher: Das Geld aus „Hartz IV“ wird allenfalls ausreichen, um die Bundesrepublik von einem Entwicklungsland zu einem Schwellen­land der Kinderbetreuung zu machen. Ein lückenloses Angebot, wie in Skandinavien oder auch in den ostdeutschen Bundesländern, wird damit nicht erreicht. Des­halb fordern wir einen Rechtsanspruch aller Klein­kinder auf einen Betreuungs­platz.“

Weitere Artikel

Pressemitteilung · 07.10.2022 Die Mehrwertsteuer muss runter – aber für alle Energieträger!

Zur heutigen Zustimmung Schleswig-Holsteins im Bundesrat zum Gesetz über die geplante Absenkung der Mehrwertsteuer für Gas und Fernwärme erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Lars Harms:

Weiterlesen

Pressemitteilung · 06.10.2022 SSW-Vorstoß für ein besseres Integrationsgesetz

Der SSW hat einen Plenarantrag zur Änderung des Integrations- und Teilhabegesetzes (Drucksache 20/326) eingebracht. Hierzu erklärt der innenpolitische Sprecher des SSW, Lars Harms:

Weiterlesen

Pressemitteilung · 06.10.2022 Essstörungen: Wenige Anlaufstellen - kaum Unterstützung vom Land

Rund sechs Prozent aller Mädchen erkranken im Laufe ihres Lebens an einer Essstörung. Tendenz steigend. Dennoch gibt es nur wenige Hilfsangebote in Schleswig-Holstein, und auch bei der finanziellen Unterstützung macht sich das Land bisher eher rar.

Weiterlesen