Pressemitteilung · 04.09.2007 SSW-Landtagsinitiative: „Biat“ muss an der Uni Flensburg bleiben

Der SSW fordert die Landesregierung auf, das „Berufsbildungsinstitut Arbeit und Technik“ (Biat) an der Universität Flensburg zu belassen. „Diese hervorragende Forschungseinrichtung darf nicht gefährdet werden, weil das Wissenschaftsministerium ein Bonbon für die Uni Kiel benötigt“, warnt die Vorsitzende des SSW im Landtag, Anke Spoorendonk. Der SSW hat heute einen entsprechenden Antrag gestellt, der in der übernächsten Woche im Landtag beraten werden soll.

„Dem „Berufsbildungsinstitut Arbeit und Technik“ ist es in Flensburg gelungen, eine intensive Forschung in diesem Bereich auszubauen, die mit zahlreichen internationalen Forschungsprojekten verbunden ist und durch Drittmittel getragen wird.  Das Wissenschaftsministerium erwägt aber jetzt, das Biat an die Universität Kiel zu verlagern. Dabei gibt es keine sachlichen Gründe dafür, dass dieser Ausbildungsgang nicht in Flensburg bleiben sollte. Dem Bildungsministerium geht es nur darum, dass die Universität Kiel ein Trostpflaster bekommen soll, weil die Realschullehrerausbildung von dort nach Flensburg verlagert wird.

Es ist das erklärte Ziel des Landes, die Universität zu einem Zentrum für Vermittlungswissenschaften auszubauen. Hierzu gehört selbstverständlich auch die Lehre und Forschung in der beruflichen Bildung. Deshalb erwarten wir im Landtag auch breite Zustimmung für unseren Antrag.“


Den Antrag des SSW finden Sie im unserem SSW-Presseservice

Weitere Artikel

Rede · 07.05.2026 Krieg in Nahost trifft auch Schleswig-Holstein

Zum mündlichen Bericht der Landesregierung über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten erklärt die wirtschafts- und energiepolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Rede · 08.05.2026 Sonntagseinkauf pragmatisch weiterentwickeln

„Statt auf starre Grenzwerte bei Fläche und Einwohnerzahl zu setzen, sollten wir die Sonntagsöffnung personalloser Märkte dort ermöglichen, wo sie dem tatsächlichen Bedarf der Menschen vor Ort entspricht.“

Weiterlesen

Rede · 08.05.2026 Ersatzschulen nicht am ausgestreckten Arm verhungern lassen!

„Während die Sachkosten für die öffentlichen Schulen laufend angepasst werden, bekommen die Ersatzschulen, Schülerkostensätze basierend auf historischen Sachkosten Berechnungen. In einigen Kommunen kommt es zwischen den Sachkostenbeträgen für Schüler einer öffentlichen Schule und Schülern einer Ersatzschule zu einer erheblichen Differenz zu Lasten der Ersatzschulen.“

Weiterlesen