Pressemitteilung · 30.04.2014 Der SSW trauert um Wilhelm Klüver

Wilhelm Klüver ist tot. Der ehemalige SSW-Landesvorsitzende ist am gestrigen Dienstag im Alter von 85 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben.

Wilhelm Klüver war von 1989 bis 1997 Landesvorsitzender des Südschleswigschen Wählerverbandes und ein enger Weggefährte des damaligen Landtagsabgeordneten Karl Otto Meyer. Er war 26 Jahre Mitglied im Landesvorstand und hat auch als Kommunalpolitiker in den Gemeinden Leck und Rieseby die Kommunalpolitik des SSW über Jahrzehnte mitgeprägt.

Landesvorsitzender Flemming Meyer: "Mit Wilhelm Klüver verliert der SSW ein echtes Urgestein. Wilhelm war eine sehr starke und gradlinige Persönlichkeit, er hielt stets engen Kontakt zu unseren Freunden in der dänischen Politik und pflegte gute Beziehungen zur deutschen Mehrheitsbevölkerung, als dies nach dem Krieg nicht immer unbedingt eine Selbstverständlichkeit war."

Wilhelm Klüver hinterlässt seine Frau Grete und drei Kinder. Die Trauerfeier findet am Dienstag um 14 Uhr in der dänischen Helligåndskirke in Flensburg statt.

 


Weitere Artikel

Rede · 07.05.2026 Krieg in Nahost trifft auch Schleswig-Holstein

Zum mündlichen Bericht der Landesregierung über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten erklärt die wirtschafts- und energiepolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Rede · 07.05.2026 Neue Lehrkräfte motivieren und nicht allein lassen!

„Warum soll sich jemand für den Schuldienst interessieren, wenn er oder sie nur von frustrierenden und negativen Erfahrungen hört? Ohne ein vernünftiges Mentoren-System gräbt sich das Ministerium das Wasser für die eigene Kampagne ab: nämlich die Schulen für motivierte Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger attraktiv zu machen.“

Weiterlesen

Rede · 07.05.2026 Faire Wettbewerbsbedingungen für gute Arbeit in Schleswig-Holstein

„Ein Tariftreuegesetz sorgt dafür, dass nicht derjenige den Zuschlag bekommt, der am billigsten kalkuliert - sondern derjenige, der gute Arbeit leistet und faire Bedingungen bietet. Das ist nicht nur eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Das ist auch eine Frage der wirtschaftlichen Vernunft. Denn gute Arbeit entsteht dort, wo Menschen ordentlich bezahlt werden, wo sie Perspektiven haben und wo Unternehmen langfristig denken können.“

Weiterlesen