Pressemitteilung · 10.09.2009 L192: Der Privatisierungswahn hat die Renovierung unnötig verzögert

Zur heutigen Entscheidung des Finanzausschusses gegen ein ÖPP-Projekt bei der Sanierung der Landesstraße 192 („Betonstraße“) erklärt die Vorsitzende des SSW im Landtag, Anke Spoorendonk:

„Die Betonstraße zwischen Süderlügum und Ellund ist schon lange eine Ansammlung von Rissen, Aufplatzungen und Vertiefungen, die man keinem Autofahrer bieten kann. Den Nutzern der L192 ist daher schon 2007 zugesagt worden, dass die seit Jahren baufällige Straße saniert wird. Diese Sanierung ist immer weiter verzögert worden, weil die Große Koalition der Idee verfallen war, die Baumaßnahme zu privatisieren.

Statt aus der Renovierung der L192 ein Pilotprojekt zu machen, für das erst noch mühsam und langwierig das Geld gefunden werden musste, hätte die Landesregierung sofort handeln müssen. Die öffentliche Hand kann diese Straße wirtschaftlicher und schneller renovieren. Deshalb fordern wir die kommende Landesregierung auf, nach der Wahl umgehend die Sanierung der L192 selbst in Angriff zu nehmen. Wenn das Land 60 Millionen Euro für die Fehmarnbelt-Planung ausgeben kann, dann muss es auch 11,5 Millionen haben, um die wichtige Ost-West-Achse L192 endlich in Schuss zu bringen.“


Weitere Artikel

Rede · 20.11.2020 Die Arbeitsbedingungen in Teilen der Fleischindustrie sind unmenschlich

Weiterlesen

Pressemitteilung · Kiel · 20.11.2020 Warum die SSW-Ratsfraktion Kiel der November-Ratssitzung im Schloss ferngeblieben ist

Die Kieler SSW-Ratsfraktion hat mit ihrer Nichtteilnahme an der ersten Ratssitzung im Festsaal des Kieler Schlosses ein Zeichen gesetzt: Der Umzug der Ratsversammlung ist ein teurer und nach Prüfung des Stadtpräsidenten unnötiger Vorgang, der Politikverdrossenheit provoziert und das Stadtparlament von der Kieler Bevölkerung entfremdet. Dazu erklären Ratsherr Marcel Schmidt und Ratsfrau Dr. Susanna Swoboda, Vorsitzender und stellvertretende Vorsitzende der SSW-Ratsfraktion:

Weiterlesen

Rede · 20.11.2020 Man kann nur ausländische Gefährder abschieben - und das tun wir auch

„Wir graben den Islamisten das Wasser nur dann ab, wenn wir schon am Anfang – bei der Radikalisierung – anfangen!“

Weiterlesen