Pressemitteilung · 01.02.2019 Respekt statt Drohgebärden

Zur Debatte um die Schülerdemonstrationen für besseren Klimaschutz (#Fridays4Future) erklärt die bildungspolitische Sprecherin des SSW im Landtag, Jette Waldinger-Thiering:

(Nr. 034/2019) Wir können stolz darauf sein, dass wir eine so couragierte Jugend haben, die der Gesellschaft den Spiegel vorhält und selbstbewusst ihr Recht auf ein intaktes Klima einfordert. 

Dass mittlerweile ganze Klassen mit Billigung der Schulleitung demonstrieren gehen, kann ich nur begrüßen. Das nimmt ein Stück weit den Sanktionsdruck von den Schultern der Schüler und Eltern. Ich bin der Meinung: Besser lässt sich interdisziplinäres Lernen gar nicht umsetzen, als dass man gemeinsam auf die Demo geht und die Thematik hinterher fächerübergreifend nachbereitet. 
Ich denke, wir sollten es den Schulen selbst überlassen, wie sich Schulpflicht und Engagement für unser Klima verantwortungsvoll unter einen Hut bringen lassen. Hierfür bedarf es weder Maßnahmen aus dem Landtag noch überzogener Drohgebärden aus dem Bildungsministerium. Was Abgeordnete und Minister tun können und sollten, ist den Schülern für ihr gesellschaftliches Engagement Respekt zu zollen. Und ansonsten weiter daran zu arbeiten, wie wir in Schleswig-Holstein dazu beitragen können, den Klimawandel zu stoppen. Denn das ist es, was die Jugendlichen zu Recht von uns erwarten.“ 

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