Präsemadiiling · 21.02.2019 Das Land muss Tierexporte in problematische Staaten unterbinden

Anlässlich der aktuellen Berichterstattung zu Schlachtbedingungen in Drittstaaten, in die auch Rinder aus Schleswig-Holstein exportiert werden, und zum entsprechenden Antrag des SSW erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

(Nr. 058/2019) Dass lebende Tiere durch ganz Europa und darüber hinaus transportiert werden, nur um ein paar Cent bei der Schlachtung zu sparen, ist pervers genug. Doch das, was den Tieren in einigen Bestimmungsländern angetan wird, setzt in Sachen Grausamkeit noch einen drauf:  Berichten und fachlichen Stellungnahmen zufolge werden sie längst nicht immer betäubt, sondern erleiden häufig länger anhaltende Schmerzen. Unter anderem, weil man ihnen vor der Schlachtung die Augen aussticht und Sehnen durchschneidet, um sie wehrlos zu machen.

Derartige Bilder und Berichte sind zutiefst schockierend. Eine solche Praxis ist keinesfalls mit unseren Vorstellungen des Tierschutzes vereinbar und muss dringend gestoppt werden. Doch leider greifen Versuche, Rinderexporte in tierschutzrechtlich problematische Staaten zu verbieten, bisher ins Leere. Die Realität zeigt, dass der Exportstopp des Kreises Rendsburg-Eckernförde für die einzige Sammelstelle im Land einfach umgangen wird. Und zwar völlig legal, weil für inländische Transporte nur ein Gesundheits-Attest vom Veterinär benötigt wird. 
Unterm Strich hat sich also nichts geändert. Über andere Bundesländer werden weiterhin jeden Tag Rinder aus Schleswig-Holstein in Länder exportiert, in denen sie unnötige Qualen erleiden. Deshalb fordern wir die Landesregierung auf, in einem ersten Schritt eine landesweit einheitliche Regelung zu erlassen, die Exporte von Tieren aus Schleswig-Holstein in tierschutzrechtlich problematische Staaten wirkungsvoll unterbindet.

Weitere Artikel

Präsemadiiling · 20.01.2022 Bestätigung und Ansporn zugleich

Zur aktuellen Wahlumfrage von Infratest Dimap im Auftrag des NDR erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Spitzenkandidat Lars Harms:

Weiterlesen

Rääde · 26.01.2022 Jamaika hat die Chancen der digitalen Schule nicht genutzt

„Normalität“ gibt es für niemanden – ob minder- oder volljährig, geimpft oder ungeimpft.

Weiterlesen

Präsemadiiling · Ransborj-Äkernföörde · 25.01.2022 Zukunft der imland Klinik: SSW bedauert schnelle Entscheidung und steht weiterhin für eine zukunftsfähige Lösung

Michael Schunck: „Gerade mit Blick auf die weitreichenden Folgen für den Standort Eckernförde ist ein Schnellschuss unverantwortlich, denn wir müssen uns bewusst sein, dass wir die Stationen, die wir in Eckernförde jetzt schließen, nicht wieder öffnen können. Das schränkt die Daseinsvorsorge in der Region Eckernförde stark ein. Das wird der SSW so nicht mittragen“

Weiterlesen