Press release · 07.11.2003 Friesisch in der Lehrerausbildung sichern

Nach der gestrigen Beratung des Bildungsausschusses zum Friesisch- und Niederdeutsch-Unterricht in der Lehrerausbildung stellt der nordfriesische SSW-Landtagsabgeordnete Lars Harms zufrieden fest: „In Sachen Niederdeutsch und Friesisch ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.“

„Die Bildungsministerin hat zugesagt, mit niederdeutschen und friesischen Vertretern über die Prüfungsordnung für Lehrer zu sprechen, um mögliche Irritationen auszuräumen und bei kon­kreten Problemen Lösungen zu finden. Damit gibt es jetzt doch noch eine Grundlage für eine ein­vernehm­liche Lösung.

Es darf auf keinen Fall zu einer Schwächung der Angebote für Nieder­deutsch und Frie­sisch an den Hochschulen kommen. Schließlich sind beide Sprachen heraus­ragende Bestandteile der schleswig-holsteinischen Landeskultur“, mahnt Harms nach der Sitzung des Bildungsaus­schus­­ses.

In der letzten Woche hatte es Irritationen gegeben, weil Niederdeutsch und Friesisch aus der Prüfungsordnung für Lehrer gestrichen worden sind. Dies war unter anderem vom Landtags­präsidenten Heinz-Werner Arens kritisiert worden.

Weitere Artikel

Speech · 18.06.2026 Gehörlosen Menschen endlich Anerkennung geben!

„Als Minderheitenpartei wissen wir, was es bedeutet, wenn Menschen übersehen werden. Wir wissen, wie wichtig es ist, dass nicht immer nur diejenigen berücksichtigt werden, die ihre Interessen am schrillsten vertreten. Und vielleicht fällt uns deshalb besonders deutlich auf, wenn diejenigen vergessen werden, die keine große Lobby haben. Für mich ist das Gehörlosengeld deshalb weit mehr als eine finanzielle Leistung. Es ist ein Zeichen des Respekts. “

Weiterlesen

Speech · 19.06.2026 Demokratie weiterentwickeln!

„Es geht es darum, unsere Demokratie zu schützen, zu verbessern, gleichsam weiterzuentwickeln wie zu bewahren.“

Weiterlesen

Speech · 19.06.2026 Missunde III - Ein peinlicher Verlauf

„Sollte sich erweisen, dass die Missunde III-Fähre nicht dauerhaft betriebsfähig ist für diese Querung an der Schlei, muss für den Übergang die Missunde II eingesetzt, damit dann ein kleinerer, betriebsfähiger und wirtschaftlicher Neubau einer Fähre geplant werden kann. Es braucht dringend einen verlässlichen Plan und es braucht Vertrauen, das wachsen kann.“

Weiterlesen