Press release · Flansborj · 07.01.2026 Hafen Ost: Ministerium bestätigt SSW-Kurs
Schluss mit der siebenjährigen Hängepartie der Verwaltung
Das schleswig-holsteinische Wirtschaftsministerium hat die künftigen Hafengrenzen für das Ostufer verbindlich festgelegt. Für die SSW-Ratsfraktion ist diese Entscheidung die überfällige Bestätigung ihrer politischen Arbeit. Die Fraktion nutzt den Durchbruch für eine deutliche Kritik an der bisherigen Prozessführung im Rathaus, blickt nun aber entschlossen nach vorn. Es war die SSW-Fraktion, die hier als Taktgeber vorangegangen ist und die Initiative ergriffen hat. Gleichzeitig danken wir den Fraktionen von SPD und CDU für die gute und konstruktive Zusammenarbeit, um diese Lösung gemeinsam zu finden.
Glenn Dierking, planungspolitischer Sprecher der SSW-Fraktion, zur fachlichen Weichenstellung:
„Unsere planungspolitische Auffassung wurde durch die Entscheidung aus Kiel vollumfänglich bestätigt. Es waren maßgeblich unsere Initiative und unsere Verhandlungen mit den Akteuren vor Ort, die diesen Kompromiss erst ermöglicht haben. Jetzt haben wir endlich die planerische Klarheit, die wir seit Jahren fordern. Wir müssen nun ohne jede weitere Verzögerung damit beginnen, den Wirtschaftshafen und seine Struktur gezielt weiterzuentwickeln. Die Aufstellung des Bebauungsplans (B-Plan) für das gesamte umliegende Gebiet muss ab sofort mit höchster Priorität vorangetrieben werden. Die rechtliche Absicherung der Flächen ist die Voraussetzung für jede weitere Investition.“
Mats Rosenbaum, Fraktionsvorsitzender des SSW, zur Rolle der Stadtverwaltung:
„Wir begrüßen das Ergebnis, aber die Bilanz der Verwaltung bleibt verheerend: Sieben Jahre lang wurde wertvolle Zeit sprichwörtlich verschwendet, ohne in der Hafenfrage auch nur einen Meter voranzukommen. Dieser Stillstand war das Resultat einer zögerlichen Verwaltungsführung, die den Standort unnötig gelähmt hat. Dass das Ministerium nun exakt jenen Vorstellungen folgt, die wir bereits im Sommer gemeinsam mit der Hafenwirtschaft entwickelt hatten, entlarvt die Untätigkeit der vergangenen Jahre. Diese Zeitverschwendung der Verwaltung hat Flensburg teuer bezahlt.“
Trotz der harten Kritik an der Vergangenheit sieht der SSW im heutigen Tag den entscheidenden Wendepunkt für Flensburgs Hafen.
Dierking und Rosenbaum abschließend:
„Heute haben wir das Fundament für ein neues, dynamisches Kapitel unserer Stadtentwicklung gelegt. Die Weichen sind gestellt, um den Hafen als modernes wirtschaftliches Kraftzentrum mit attraktiven neuen Quartieren zu vereinen. Wenn wir jetzt alle gemeinsam das Tempo erhöhen, kann das Hafenostufer zum Vorzeigeprojekt für ein zukunftsstarkes Flensburg werden.“