Präsemadiiling · 11.03.2004 Rentenreform ist Flickwerk - Menschen brauchen wieder Sicherheit

Der SSW kritisiert die heute verabschiedete Rentenreform von SPD und Bündnis90/Die Grünen als Flickwerk. ”Wie bei der Riester-Rente flickt Rot/Grün an der Rente herum und verschiebt die Probleme, um sich vor den kommenden Wahlen nicht unbeliebt zu machen”, bemängelt die sozialpolitische Sprecherin des SSW, Silke Hinrichsen:

„Die Menschen wollen Reformen, sie wollen aber auch endlich wieder wissen, woran sie sind. Mit ihrer ewigen Flickschusterei macht Rot/Grün alles nur noch schlimmer. Keiner weiß, was noch kommt, und viele zweifeln daran, dass bei der Modernisierung des Sozialstaats ein Rest an sozialer Sicherheit übrig bleiben wird.

Die heute verabschiedete Reform führt dazu, dass viele Rentnerinnen und Rentner in Zukunft nur knapp über 40 Prozent ihres letzten Nettoeinkommens bekommen. Damit verkommt die Rente zu einer Art besseren Sozialhilfe.

Die Bundesregierung muss endlich den Mut zu einer grundlegenden Renten­reform haben, die den Menschen persönliche Planungssicherheit gibt und wieder die Solidarität stärkt. Wir fordern eine steuerfinanzierte Alterssicherung nach skandinavischem Vorbild, bei der auch die Beamten und Menschen mit Kapitaleinkommen ihren solidarischen Beitrag leisten. “

Weitere Artikel

Präsemadiiling · 20.01.2022 Bestätigung und Ansporn zugleich

Zur aktuellen Wahlumfrage von Infratest Dimap im Auftrag des NDR erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Spitzenkandidat Lars Harms:

Weiterlesen

Präsemadiiling · Kiel · 21.01.2022 Uni-Ausbau am Bremerskamp: Wichtiger Schritt für die Uni und für Kiel

Zur Vorstellung der Ausbaupläne für das Gelände am Kieler Bremerskamp durch Universität und Land erklärt Marcel Schmidt, Vorsitzender der SSW-Ratsfraktion Kiel:

Weiterlesen

Präsemadiiling · Kiel · 21.01.2022 Personalaufwuchs der Stadtverwaltung: Kiel braucht finanzielle und personelle Handlungsfähigkeit

In der Personalentwicklung der Landeshauptstadt Kiel spricht sich die SSW-Ratsfraktion eindeutig für einen geregelten Stellenaufwuchs aus. Sie stellt in diesem Zusammenhang allerdings auch klar, dass dieser Aufwuchs gebremst werden muss, sobald ein Gleichgewicht zwischen der personellen und der finanziellen Handlungsfähigkeit der Stadtverwaltung gefunden ist. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende Ratsherr Marcel Schmidt:

Weiterlesen