Press release · Kiel · 21.09.2021 SSW Ratsfraktion Kiel: Industriegebiet Friedrichsort - Das Herz des Stadtteils erhalten und weiterentwickeln

Bei ihrem gestrigen Besuch im Industriegebiet Friedrichsort und nach einer Führung durch die Strandfabrik konnte sich die SSW-Ratsfraktion vor Ort davon überzeugen, dass dieser traditionsreiche Wirtschaftsstandort für den Kieler Norden nicht nur identitätsstiftend, sondern auch unbedingt erhaltenswert ist. Dazu erklärt der SSW-Fraktionsvorsitzende Ratsherr Marcel Schmidt:

„Friedrichsort wäre nicht Friedrichsort ohne sein Industriegebiet. Was für Schilksee das Olympiazentrum und für Holtenau der Flughafen ist, sind für Friedrichsort die industriellen Produktionsstätten, die den Stadtteil – neben seiner Seefestung – seit je her unverwechselbar geprägt haben. Die SSW-Ratsfraktion hat sich bei ihrem Besuch vor Ort hautnah davon überzeugen können, wie das Industriegebiet Friedrichsort seinen Weg in die Zukunft findet.

In der Strandfabrik haben wir viele neue Blickwinkel und Denkansätze zum Start-Up-Bereich kennengelernt, die es nur hier gibt: Eingerahmt vom traditionsreichen Industriegebiet Friedrichsort bietet die Strandfabrik Raum und Nährboden für junge Unternehmen, die Platz und Infrastruktur zum Produzieren und Verarbeiten brauchen. Sie gibt der Landeshauptstadt Kiel die Möglichkeit, Start-Ups und Entrepreneurship nicht nur im Dienstleistungssektor zu verorten, sondern auch mutige Innovationen und Ideen im produzierenden Gewerbe zu fördern. Hier müssen wir unbedingt am Ball bleiben und verwaltungsseitig zuarbeiten, indem wir gezielt und entschlossen bürokratische Hürden abbauen, um innovative Geschäftsideen zu fördern und nicht deren Ansätze zu ersticken.

Viel Arbeit erwartet die Landeshauptstadt auch noch beim direkten Nachbarn der Strandfabrik: Caterpillar. Dieser Betrieb versorgt den Stadtteil seit Jahrzehnten mit Arbeitsplätzen und Einkommen. Eine Schließung des Standorts und die Entlassung der 670 Beschäftigten können wir nicht tatenlos hinnehmen. Wir müssen die Menschen, deren Existenzen von der Schließung bedroht werden, im Kampf um ihre Arbeitsplätze unterstützen. Die Produktionsstätten im Industriegebiet stiften nicht nur Identität, sondern ganz unmittelbar Arbeit, Einkommen und Perspektive. Sie sind das Herz von Friedrichsort und müssen unbedingt erhalten werden.“

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