Präsemadiiling · 19.11.2003 Werftenhilfe und Tarifautonomie müssen erhalten bleiben

Die SSW-Abgeordneten Anke Spoorendonk, Lars Harms und Silke Hinrichsen haben sich heute bei einem Besuch bei der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG) über die aktuelle Situation der Werft informiert. Dabei sagten die Abgeordneten, zu sich für eine Fortsetzung der Werftenhilfe im Doppelthaushalt 2004/2005 des Landes einzusetzen:

„Die Situation ist aus unserer Sicht unverändert. Solange asiatische Staaten wie Südkorea weiterhin durch massive staatliche Subventionen ihre Schiffe zu Dumping-Preisen anbieten können, muss die europäische Werftindustrie auch finanziell unterstützt werden,“ so Anke Spoorendonk.
„Die FSG ist im internationalen Vergleich sehr konkurrenzfähig und hat in den letzten Jahren ihre Produktivität enorm gesteigert. Leider gibt es für die fünf RoRo-Schiffe, die zur Zeit von der FSG gebaut werden, keine Wettbewerbshilfe. Das ist nicht einzusehen und muss geändert werden“, so Silke Hinrichsen.
Einig waren sich die SSW-Politiker und der Betriebsrat der FSG darüber, dass die Tarifautonomie unbedingt erhalten bleiben muss:
„Gerade das Beispiel der FSG zeigt doch, dass die Gewerkschaften und Beschäftigten im Einzelfall sehr flexibel sind und zum Beispiel auch bereit sind, neue Arbeitszeitmodelle einzuführen, die zu Einsparungen und Produktivitätssteigerungen führen. Gesetzliche Tariföffnungsklauseln wie von anderen gefordert, würden nur dazu führen, dass die Betriebsräte vor Ort erpressbar würden. Der SSW lehnt diesen Vorschlag ab,“ so Lars Harms.
Abschließend unterstrich der Betriebsratsvorsitzende Gerhard Leu die gute Zusammenarbeit zwischen dem FSG-Betriebsrat und der SSW-Landtagsvertretung.

Weitere Artikel

Rääde · 26.02.2021 Der SSW will die Altersarmut in der Pandemie mildern

„Rentnerinnen und Rentner haben häufig geringe Einkommen, aber pandemiebedingte Mehrbelastungen. Wir müssen die gröbsten Härten abmildern“

Weiterlesen

Präsemadiiling · Kiel · 26.02.2021 Entwicklung von Innenstadt und Stadtteilzentren: Städtetag vertritt Positionen der SSW-Ratsfraktion Kiel

In seiner gestrigen Pressemeldung „‘Förderprogramm Innenstadt‘ des Bundes soll Corona-Folgen auffangen helfen“ erhebt der Deutsche Städtetag zwei Kernforderungen zur Innenstadtförderung, die in Kiel von der SSW-Ratsfraktion Kiel bereits seit einiger Zeit für die Landeshauptstadt gefordert werden. Der Zwischenerwerb von Schlüsselimmobilien zur Weitervermietung sowie die unbedingte Stärkung der Stadtteilzentren werden dort als zentrale Gestaltungswerkzeuge erkannt. Dazu erklärt Ratsherr Marcel Schmidt, Fraktionsvorsitzender der SSW-Ratsfraktion:

Weiterlesen

Rääde · 26.02.2021 Rede zu Protokoll gegeben Erneuerbare Energien schaffen Wertschöpfung in der Region

"In einer Studie von 2017 des „Forum Ökologische-Soziale Marktwirtschaft“ wurde untersucht, wie hoch die Förderung fossiler Energieträger im Zeitraum 1970 bis 2016 waren. Demnach lag die gesamte reale Förderung für Atomenergie, Steinkohle und Braunkohle bei 674 Milliarden Euro."

Weiterlesen