Press release · 23.05.2009 Bundesversammlung: Der SSW gratuliert Horst Köhler

Zur heutigen Wahl Prof. Dr. Horst Köhlers zum Bundespräsidenten erklärt Anke Spoorendonk, Mitglied der Bundesversammlung und Vorsitzende des SSW im Schleswig-Holsteinischen Landtag:

„Der SSW gratuliert Bundespräsident Köhler herzlich zur Wiederwahl. Herr Köhler hat schon bewiesen, dass er dieses Amt so ausüben kann, dass eine große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland sich von ihm gut vertreten fühlt. Insofern können wir sicher sein, dass Deutschland auch in den kommenden fünf Jahren einen angesehenen, engagierten und populären obersten Repräsentanten haben wird.

Ich habe heute als Mitglied der Bundesversammlung für Gesine Schwan votiert. Dies war keine Entscheidung gegen Horst Köhler, der eine gute Arbeit geleistet hat, sondern für die besonderen Qualitäten von Frau Schwan. Sie hat als Präsidentin der Viadrina-Universität und als Koordinatorin der Bundesregierung für die deutsch-polnische Zusammenarbeit ein besonderes Gespür für die Völkerverständigung und die Aussöhnung von Mehrheiten und Minderheiten bewiesen. Diese Qualitäten haben mich als Vertreterin der dänischen und friesischen Minderheiten bewogen, Frau Schwan meine Stimme zu geben.“

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Zur Debatte im Landtag über die Konsequenzen aus dem Urteil des Landesverfassungsgerichts und dem Sonderbericht des Landesrechnungshofs zur Northvolt-Wandelanleihe erklären der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer, sowie die wirtschaftspolitische Sprecherin, Sybilla Nitsch:

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„Aktuell kämpfen im mittleren Nordfriesland mindestens drei Gemeinden für den Erhalt ihrer Grundschule, da sie nicht genug Kinder beschulen. Hier könnte doch ein Modellprojekt „Grundschule bis zur Klasse sechs“ die Rettung sein. Das würde auch die Gemeinschaftsschule in Bredstedt und die Gymnasien in Niebüll und Husum entlasten.“

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„Der SSW ist überzeugt: Wer die Fischerei erhalten will, darf sich nicht darauf beschränken, ihren Rückgang zu verwalten. Wer die Fischerei erhalten will, muss ihr eine Zukunft ermöglichen. Nicht als Museumsstück. Nicht als Nebenerwerb. Nicht ausschließlich als Dienstleister für Monitoring und Naturschutz. Sondern als lebendigen, modernen und wirtschaftlich tragfähigen Bestandteil unseres Landes.

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