Press release · Kiel · 07.03.2022 Europaplatz und Alter Markt: aus Orten müssen wieder Plätze werden

Der Alte Markt und der Europaplatz sind laut Baudezernentin Doris Grondke noch nicht optimal gestaltet. Die SSW-Ratsfraktion unterstützt die Pläne der Verwaltung, hier nachzusteuern und diese Bereiche wieder zu richtigen Plätzen zu machen. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende Ratsherr Marcel Schmidt:

„Die SSW-Ratsfraktion begrüßt die Initiative der Stadtbaurätin Doris Grondke, eine Aufwertung der Plätze in der Kieler Innenstadt anzustreben. Dabei sollten auch mutige Varianten erlaubt sein. Entscheidend für die SSW-Ratsfraktion ist die Akzeptanz bei den Kieler*innen und die Möglichkeit, verschiedene Veranstaltungsformate auf den Plätzen durchführen zu können. Die Plätze müssen nach der Umgestaltung nachweislich belebter sein als vorher: Die gestiegene Aufenthaltsqualität muss sich also auch an konkreten Zahlen messen lassen – mehr Kieler*innen auf den Plätzen als vor der Neugestaltung.

Die Plätze müssen auch wieder als Plätze wahrgenommen werden können – Alter Markt und Europaplatz haben zum jetzigen Zeitpunkt kaum ebene Flächen! Wir regen an, dabei auch die Vorgaben für die Gestaltung von Geschäften (Reklametafeln, Außenreklame) und die Möglichkeit, die Fläche auf dem Platz für die Gastronomie zu nutzen, zu überarbeiten. Ganz wichtig ist für uns ein angemessener Grünanteil und Inklusion, also Barrierefreiheit. Auch die Erreichbarkeit der Plätze mit verschiedenen Verkehrsformen muss mitgedacht werden. Uns ist dazu auch wichtig, dass die Passant*innen auch schnell durchschauen können, warum die Plätze so gestaltet sind, wie sie gestaltet sind. Wenn die Erklärung dafür zu schwierig ist, dann ist die Gestaltung auch nicht überzeugend.“

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