Press release · 31.07.2013 Neubau muss auch den Schienenverkehr berücksichtigen

Zur Diskussion um die Rader Hochbrücke erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms: 

 


 

Eine zügige Stabilisierung der Betonpfeiler der Rader Hochbrücke hat ohne Zweifel höchste Priorität, damit der Verkehr über den Nord-Ostsee-Kanal schnellstmöglich wieder uneingeschränkt Rollen kann. Dennoch ist es gut und richtig, dass jetzt fraktionsübergreifend über einen Neubau als Ersatz für das Marode Bauwerk nachgedacht wird. Denn ein Pflaster heilt keine Wunden. Langfristig führt an einem Neubau kein Weg vorbei. 

 

Ob als Brücke oder Untertunnelung ist derzeit nicht die entscheidende Frage. Ich halte beide Varianten für durchaus denkbar. Viel wichtiger ist, dass wir auf eine kombinierte Lösung für Schiene/Straße setzen. Denn auch die Rendsburger Eisenbahn-Hochbrücke wird einem steigenden Güter- und Personenverkehr auf Sicht nicht standhalten können. So droht ein weiterer wichtiger Verkehrsweg zwischen Skandinavien und Deutschland zum Nadelöhr zu werden. Deshalb ist die Forderung von Verkehrsminister Meyer nach einem Neubau durchaus relevant und eben kein Ablenkungsmanöver, wie CDU-Fraktionschef Callsen ihm unterstellt. Wir wollen den Norden schließlich anbinden, nicht abhängen.

 

 

Weitere Artikel

Press release · 18.03.2026 Preiswucher an der Zapfsäule stoppen – Mobilität darf kein Luxus werden

Anlässlich der durch den Krieg in Nahost stark gestiegenen Energiepreise in Deutschland fand heute im schleswig-holsteinischen Landtag eine Debatte über Möglichkeiten zur Entlastung der Menschen statt. Der Fraktionsvorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer, spricht sich für eine befristete Senkung der Energiesteuer sowie zeitlich begrenzte Preiserhöhungen an Tankstellen aus.

Weiterlesen

Speech · 18.03.2026 Der Ausbau der erneuerbaren Energien funktioniert nur mit breiter Akzeptanz in der Bevölkerung

Alle Beteiligten sollten versuchen, die strittigen Gemeindeöffnungsklausel-Projekte im Land mit der nun vorgelegten Landesentwicklungsplanung in Einklang zu bringen. Im Sinne des Natur- und Artenschutzes, aber auch für die Menschen im Land, die den erneuerbaren Energien bisher sehr positiv gegenüberstanden und auf deren Wohlwollen wir auch künftig angewiesen sind.

Weiterlesen

Speech · 18.03.2026 Rote Gebiete: Der Gewässerschutz muss klar im Vordergrund stehen!

Mit Abschaffung der Roten Gebiete wären nitratbelastete Flächen nicht weg. Die Forderung der FDP gibt ein falsches Signal. Denn die EU fordert die Ausweisung nitratbelasteter Gebiete, davor können wir nicht die Augen verschließen.

Weiterlesen