Press release · 22.06.2013 SSW übernimmt Verantwortung für die Stadt Husum

Bei der konstituierenden Sitzung des Husumer Stadtverordnetenkollegiums konnte die SSW-Fraktion einige Erfolge verbuchen. Nicht nur das sie jetzt endlich in allen Fachausschüssen mit Stimmrecht vertreten ist, verstärkt den Einfluss der Fraktion.

„Besonders hervorzuheben ist das wir jetzt die Chance ergriffen haben, einen Ausschuss-Vorsitzenden zu stellen. Uwe Ehrich wird als neuer Vorsitzender des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport, als Kommunalpolitiker mit langjähriger Erfahrung und als ausgesprochener Fachmann für die Bereiche Schule und Kultur, neue Akzente setzen können“, sagte Fraktionsvorsitzender Peter Knöfler.

„Elke Kirchner wird als neue stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Soziales und Jugend die Sozialpolitik in Husum zukünftig entscheidend mitgestalten“, teilte Knöfler mit.

Damit besetzt der SSW Husum zwei Kernbereiche die dem SSW generell sehr wichtig sind.- Das Themen Soziales sowie Bildung und Kultur.

Als neu gewähltes Mitglied des Hauptausschusses wird Peter Knöfler ab jetzt  noch mehr Verantwortung für die Stadt Husum übernehmen. Komplementiert wird dies  dadurch dass er auch  einstimmig zum 3. stellvertretenden Bürgervorsteher gewählt worden ist.

„Mit unserer erreichten Besetzung in den städtischen Gremien sind wir zufrieden.

Nicht allerdings mit dem Verlauf der konstituierenden Sitzung. Das CDU, WGH und leider auch die Grünen den  zur Wahl zum 1. stellvertretenden Bürgermeister von der SPD als stärkster Fraktion vorgeschlagenen Lothar Knoll in fünf (!) Wahlgängen durchfallen ließen, ist ein Armutszeugnis für das Stadtverordnetenkollegium. Dies widerspricht allen parlamentarischen Gepflogenheiten. Mein Eindruck ist das damit im Ergebnis eine Person beschädigt wurde. Im Grunde ging es der „Ablehnungsfront“ aber wohl ehr darum den Sozialdemokraten eins auszuwischen. Warum?

Weil sie es geschafft haben was der CDU-Fraktion nicht gelang: Den, zugegeben sozialliberalen, Lothar Knoll (FDP) in ihre Fraktion einzubinden, “ vermutet Knöfler.

Der eindringliche Apell des SSW-Fraktionsvorsitzenden vor dem 5. Wahlgang das gebundene Vorschlagsrecht der SPD für diesen Personalvorschlag zu akzeptieren, wurde leider nicht erhört.

Zukünftig wird eine wesentlich bessere Kommunikation zwischen allen Fraktionen nötig sein, um einen solchen, bedauerlicherweise schon im Vorfeld abzusehenden Eklat, zu verhindern.

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