Press release · 13.09.2007 Biat: Der SSW begrüßt die Einsicht des Wissenschaftsministers

Zur Ankündigung von Wissenschaftsminister Austermann, das „Berufsbildungsinstitut Arbeit und Technik“ (Biat) doch an der Universität Flensburg zu erhalten, erklärt die Vorsitzende des SSW im Landtag, Anke Spoorendonk:

"Es freut uns, dass der Minister noch vor der heutigen Landtagsdebatte erkannt hat, dass es vollkommen unsinnig gewesen wäre, das „Biat“ von der Universität Flensburg nach Kiel zu verlagern. Die bisherige Begründung des Ministeriums für eine mögliche Verlagerung war, dass die Universität Kiel für die Verlagerung der Realschullehrerausbildung  nach Flensburg kompensiert werden sollte. Damit wäre die Universität Flensburg als vermittlungswissenschaftliche Forschungsstätte erheblich geschwächt worden, obwohl die Landesregierung gerade eine entsprechende Schwerpunktbildung der nördlichsten Universität vorsieht. Es ist erfreulich, dass der Wissenschaftsminister nun selbst erkannt hat, dass es in der Hochschulpolitik nicht darum gehen kann, Trostpflaster zu verteilen.“


Der SSW hatte einen Antrag eingebracht, in dem die Landesregierung aufgefordert wird, das „Biat“ in Flensburg zu belassen. Dieser Antrag soll nun heute Nachmittag vom Landtag ohne Aussprache in den Bildungsausschuss überwiesen werden.

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Press release · 19.08.2026 Madsens Fährenplan ist politisches Blendwerk

Zur heutigen Beratung über die Fährverbindung Missunde im Wirtschaftsausschuss erklärt die verkehrspolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

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Speech · 26.08.2026 Sprachenarbeit endlich zukunftsfähig machen!

„Das A und O der Sprachenarbeit ist die Hauptamtlichkeit. Wenn die Landesregierung den Verfassungsauftrag ernst nimmt, muss sie selbstverständlich die institutionelle Förderung absichern. Das niederdeutsche Zentrum in Leck leistet Überragendes, muss aber personell weiter verstärkt werden, damit die Ehrenamtliche verlässliche Ansprechpartner bekommen.“

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Speech · 26.08.2026 Prioritäten setzen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt!

„Für uns als SSW ist die entscheidende Frage in diesem Haushalt nicht nur, wie viel Geld fehlt. Die entscheidenden Fragen lauten: Was machen wir mit dem Geld, das da ist? Welche Prioritäten setzen wir? Und werden wir diese Prioritäten auch dauerhaft finanziell absichern? Denn Prioritäten setzen heißt Verantwortung übernehmen – und zwar nicht nur bei den Ausgaben, sondern auch bei den Einnahmen. Gerade in einer so angespannten Haushaltslage dürfen wir nicht die Zukunft gegen die Gegenwart ausspielen. Wir brauchen einen ehrlichen Haushalt, der notwendige Konsolidierung mit Investitionen in Bildung, die Kommunen, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Zukunft verbindet und der bei der Einnahmeseite genauso mutig ist wie bei den Einsparungen.“

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