Pressemeddelelse · Kiel · 21.04.2021 SSW-Ratsfraktion Kiel: Engagement ausbauen und Nahversorgung in Kiel weiter voranbringen

Die Nahversorgung in Kiel nimmt langsam wieder Fahrt auf. Die SSW-Ratsfraktion begrüßt die größtenteils positiven Ergebnisse der Geschäftlichen Mitteilung „Nahversorgung in Kieler Stadtteilen - aktuelle Entwicklungen“, empfiehlt jedoch, das Engagement weiter auszubauen, um nachhaltig und flächendeckend eine fußläufige Versorgung der Kieler*innen in den Stadtteilen zu ermöglichen. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende Ratsherr Marcel Schmidt:

„Die Verwaltung meldet in ihrer Geschäftlichen Mitteilung ‚Nahversorgung in Kieler Stadtteilen - aktuelle Entwicklungen‘ (Drs. 0349/2021) einige Erfolge in der Nahversorgung der Landeshauptstadt. Quartiere wie Ravensberg oder Russee bekommen oder bekamen neue Supermärkte, die zur wohnortnahen Versorgung der Anwohner*innen beitragen. 

Die Fortschritte stellen aber noch längst keine Trendwende dar. Corona-Krise und Online-Handel können und werden auch noch in Zukunft die Umsätze der Geschäftsinhaber*innen beeinflussen. Wir müssen deshalb auch weiterhin die Nahversorgung im Blick haben und unsere Bemühungen punktuell sogar verstärken, indem die Stadt leerstehende Geschäfte aufkauft oder mietet und an die Betreiber*innen von vor Ort benötigten Geschäften weitervermietet. Den entsprechenden Antrag des SSW ‚Leerstände reduzieren - Nahversorgung stärken‘ (Drs. 0834/2018) hat die Ampelkooperation nach einer fast zweieinhalbjährigen Odyssee von Zurückstellungen Ende März im Wirtschaftsausschuss zu beerdigen versucht.

Umso verwunderter waren wir über die Aussage der Geschäftlichen Mitteilung zu den CAP-Märkten: Während es noch vor nicht allzu langer Zeit von Seiten der Ampel-Kooperation in der Debatte um den oben genannten SSW-Antrag hieß, dass die Betreibergesellschaft der CAP-Märkte kein Interesse an einem Kieler Standort hätte, ergaben unsere Erkundigungen ein etwas anderes Bild: Kiel ist interessant als CAP-Standort. Diese Chance dürfen wir uns nicht entgehen lassen. Wo Nahversorgung auf Inklusion trifft, wird diese Stadt für alle Kieler*innen ein ganzes Stück lebenswerter. Wir sind daher mit der Verwaltung im Austausch um in dieser Angelegenheit Fortschritte zu erzielen.“

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