Pressemeddelelse · Kiel · 18.12.2020 SSW-Ratsfraktion zur abgesagten Sparkassenfusion: für die Beschäftigten das Beste

Die Fusion der Förde Sparkasse mit der Sparkasse Mittelholstein wurde abgesagt. Die SSW Ratsfraktion begrüßt diese Wendung, da zu befürchten war, dass die Beschäftigungsverhältnisse der Angestellten unter der Fusion leiden würden. Dazu erklärt Ratsherr Marcel Schmidt, Vorsitzender der SSW-Ratsfraktion Kiel:

„Wir begrüßen die Absage der Fusion der Förde Sparkasse mit der Sparkasse Mittelholstein. Wir haben durchaus Verständnis dafür, dass Strukturen modernisiert werden müssen, aber nach unserer Auffassung waren die Risiken für den Erhalt der Arbeitsplätze und für den Erhalt der Qualität der bisherigen Arbeitsplätze zu hoch. Die vorgebrachten Garantien wurden nicht nachhaltig untermauert. Darüber hinaus hat es uns hochgradig irritiert, dass in der Erörterung und Vorbereitung dieser Fusion Einladungen zu Sitzungsterminen an die Fraktionen ausgesprochen wurden mit Uhrzeiten, die mit einem ehrenamtlichen Ratsmandat nicht in Einklang zu bringen sind. Trotz mehrfachem Hinweis wurde an der zeitlichen Terminierung dieser Informationsveranstaltungen festgehalten und eine Beteiligung der Kommunalpolitik faktisch erschwert.

Zusätzlich war auch die Diskussion um die Rechtsform der zu fusionierenden Sparkassen nicht förderlich für eine konstruktive Debatte. Unsere Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Arbeitsplätze und der Qualität der Arbeitsbedingungen hingen nicht unwesentlich mit der Debatte um die Rechtsform zusammen. Wir haben uns in den letzten Jahren intensiv mit der gerechten Bezahlung der Angestellten in den städtischen Betrieben beschäftigt. Dabei haben wir keine guten Erfahrungen damit gemacht, wenn Arbeitsplätze in Betriebe außerhalb des öffentlichen Dienstes ausgelagert werden. Deswegen sehen wir solche Bestrebungen äußerst kritisch. Wir haben nicht verstanden, warum man hier mit Gewalt eine neue Baustelle aufmachen wollte.“

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